DARK SKIES OVER WITTEN V I/2

WerkStadt Witten 27.11.2021

THE FACES OF SARAH / ANOTHER TALE / ISLA OLA / RASKOLNIKOV / NINO SABLE

Da coronabedingt das Dark Skies VI nun schon das zweite Mal auf März 2022 verschoben werden musste, haben sich die Veranstalter kurzfristig entschlossen ein Zwischenfestival zu veranstalten, um allen die Durststrecke zu verkürzen und die Entzugserscheinungen bis zum März zu mildern.

Leider konnte der eigentlich geplante Headliner STAR INDUSTRY aufgrund des Todes ihres Bassisten Stijn Kuijpers nicht auftreten, so dass THE FACES OF SARAH kurzerhand einsprangen. Um diesen Abend coronakonform mit größtmöglicher Sicherheit für alle Beteiligten bei steigenden Zahlen zu veranstalten wurde zudem die 2G+ Regel als Maßstab gesetzt. An dieser Stelle geht ein großer Dank an das DRK Witten, die mit einem mobilen Testzentrum direkt im Eingang der WerkStadt die Tests durchführten, so dass niemand vorher Stress hatte, ein offenes Testzentrum an einem Samstag Abend zu finden.

Los ging es dann mit einer Premiere. Der Essener NINO SABLE, der vor allem durch seine Gothic Rock Band Aeon Sable Bekanntheit erlangt hat, präsentierte sein neues Projekt, in welchem er die verschiedensten Facetten der schwarzen Szene zu vereinen versucht, was mal mehr oder weniger gut beim Publikum ankam. Unterstützt wurde er u .a. von Lars Kappeler, der Einigen auch von der Band Sweet Ermengarde bekannt sein dürfte.

Nach kurzer Umbaupause betraten RASKOLNIKOV die Bühne. Die Musik der Band vom Bodensee ist eine Hommage an den New Wave und Post Punk der 70/80er Jahre und sagte Publikum gut zu, was sich an ersten Tanzbewegungen in der Menge zeigte.

Als nächstes spielten ISLA OLA aus Dortmund. Leider kam der distanzierte Cold Wave des Elektro-Duos nicht ganz so gut beim Publikum an. Die Songs präsentierten sich fast alle mit einem starren, eintönigen Takt und auch die dunkle Stimme der Sängerin ließen einen Teil des Publikum eher kalt und die Halle leerte sich ein wenig, um draußen zu rauchen oder die Auslage an einem der beiden Verkaufsstände in Augenschein zu nehmen.

Danach füllte sich die Halle aber schnell wieder, denn niemand wollte den Auftritt der 1990 gegründeten Ruhrpott Kultband ANOTHER TALE verpassen. Diese brauchten dann auch nicht lange, um die Stimmung in der Halle an diesem Abend zum ersten Mal zum Brodeln zu bringen. Gespielt wurde alt bekanntes, aber auch mit „Gone“ ein neuer Song, und die Hymne der Band „Idiot“ durfte als krönender Abschluss natürlich nicht fehlen. Hier merkte man erst wirklich, was man in den letzten langen Monaten durch Corona tatsächlich verpasst und vermisst hat. Es war ein toller Auftritt, den nicht nur die Band merklich genossen hat, sondern auch das Publikum, welches dann doch ausgelassener war, laut mitsang und jubelte.

In der nun folgenden Umbaupause wurde Stijn Kuijpers mit Musik und Videoeinblendung von Star Industry gedacht. Auch als der Headliner THE FACES OF SARAH ihren Set begannen, blieb das Foto von Stijn noch lange Zeit eingeblendet. Nick Schultz präsentierte sich wieder einmal als grandioser Sänger, unterstützt durch Emma Newby, die mit ihrer Stimme hervorragend die Parts ergänzte. Die gute Stimmung, die bei ANOTHER TALE vorherrschte, blieb bestehen, so dass auch der Auftritt von THE FACES OF SARAH ein voller Erfolg war, bei dem natürlich der Song „If I Could I Would But I Can’t“ nicht fehlen durfte und von einem Großteil des Publikums lauthals mitgesungen wurde.

Alles in Allem war es ein gelungener Abend, trotz der ganzen Coronabeschränkungen, der mit einer Aftershow Party, bei der DJ Botox, DJ Tuxxedomoon und DJ Carsten auflegten, abgerundet wurde. Somit hoffen wir, dass DARK SKIES OVER WITTEN VI dann wirklich am 26.03.2022, wie geplant, stattfinden kann.

Textbeitrag: Susanne SoerFotografie: Susanne Soer

Fotografie: Susanne Soer


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