Wirtz
Titel: DNA
VÖ: 2. Februar 2024
Mit dem Debüt Album „11 Zeugen“ schrieb Daniel Wirtz 2008 Musikgeschichte. Viel besser als auf diesem Werk hatte zuvor niemand in Deutsch gehaltene intelligente, sehr persönliche und emotionale Texte mit richtig hartem Rock verbunden. Es war auch der Startschuss einer beispiellosen Karriere bis 2017 mit dem nicht mehr ganz so tollen Album „Die fünfte Dimension“. Scheinbar ausgebrannt war es dann sechs Jahre sehr still um den Mann mit den klaren Worten. 2024 steht nun wieder alles auf Angriff und mit „DNA“ geht er zurück zum fetten Hardrock. Zehn 10 voller Wut, Zweifel, Selbstreflexion und auch ein wenig Angeberei (höre dazu den Titeltrack „DNA“). Alles verpackt in einer spannenden Mischung aus Alternative, Hardrock und vor allem fetten Post-Grunge. Ich denke besonders seine Fans der ersten Stunde, die er zuletzt durch zu viel Kommerz um seine Person etwas vergrault hatte, werden das Album lieben. Im Bereich des deutschsprachigen Rock schießt er sich auf jeden Fall mit „DNA“ wieder in die 10 Ten. Acht fette Punkte und die Erkenntnis das ein Album wie „11 Zeugen“ nicht zu toppen ist, auch nicht von Wirtz selbst.
Chris Strieder vergibt 8 von 10 Punkten








