Whom Gods Destroy
Titel: Insanium
VÖ: 15. März 2024
„Whom Gods Destroy“ ist quasi die Nachfolgeband von „Sons of Apollo“, denn die beiden Hauptakteure Keyboarder Derek Sherinian und Gitarrist Ron ‘Bumblefoot’ Thal sind auch hier wieder für die progrockigen Kompositionen zuständig. Als Sänger konnte man den derzeit wohl heißenten Rocksänger der jüngeren Generation, den Kroaten Dino Jelusick gewinnen. Bassist Yas Nomura und Drummer Bruno Valverde vervollständigen das Ganze. Mit „Insanium“ legt diese bunte Truppe nun ihr Debüt Album vor. Geboten wird sehr harter Progressiv Metal, der gar nicht so weit von den „Sons of Apollo“ entfernt liegt. Alle Songs des Albums sind eine wahnwitzige Achterbahnfahrt voller musikalischer Kabinettstückchen, genialen Soloeinlagen von Gitarre und Keyboards, Mega Drumming der „Dream Theater“ Schule und immer wieder ohrwurmartiger Refrains und Hooks. Die Produktion ist super sauber, transparent und fett. Es haut einem förmlich die Lautsprecherboxen vom Schrank. Sänger Dino Jelusick zieht gesangstechnisch alle Register, von hart bis zart. Er kann weitaus mehr als den klassischen Hardrock Crooner der David Coverdale Richtung. Ich glaube nach unzähligen Bandprojekten liegt er hier genau richtig. Alle Fans des progressiven Metals (Symphony X, Dream Theater, Haken, Threshold u.s.w.) werden diese Band lieben, dessen bin ich sicher. Man kann nur hoffen das „Insanium“ keine einmalige Sache bleibt und das man von „Whom Gods Destroy“ noch viel erwarten kann. Dicke neun Punkte.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten









