Vicious Rumors – The Devil’s Asylum

Vicious Rumors

Titel: The Devil’s Asylum

SPV/Steamhammer

VÖ: 29. August 2025

Keine andere Band steht so sehr für den Begriff „US-Metal“ oder „Power Metal“ wie die 1979 von Gitarrist Geoff Thorpe in Kalifornien gegründete Truppe. Geoff Thorpe ist bis heute die einzige Konstante in dieser von häufigen Umbesetzungen und dem tragischen Tod des Sängers Carl Albert im Jahre 1995 gebeutelten Band. Mit unsterblichen Klassiker Alben wie zum Beispiel „Digital Dictator (1988)“ brachten es VICIOUS RUMORS zu Kultstatus, wenngleich der große kommerzielle Erfolg stets ausblieb. Nun gibt es mit „The Devil’s Asylum“, fünf Jahre nach dem letzten Studioalbum „Celebration Decay (2020)“ ein neues Album. Neben Bandleader Geoff Thorpe ist Ur-Schlagzeuger Larry Howe, der langjährige Bassist Robin Utbult und zwei Neuzugänge (Sänger Chalice Betterton und Gitarrist Denver Cooper) dabei. Nach dem ersten Durchlauf der 11 neuen Tracks fällt sofort auf das man sich an den Sound und das Songwriting der ersten fünf Alben (1986 bis 1994) erinnert hat. Back to the Roots könnte man sagen. Vergessen sind Ausflüge in die Bereiche Thrash, New Metal oder Alternative der Jahre 1996 bis 2020. Der alte Geist ist wieder da und damit auch alles, was VICIOUS RUMORS zu Underground Legenden gemacht hatte. Schon der Opener „Bloodbath“ zeigt, wo die lange Reise dieser Band nun hingeht. Rasanter Power Metal der Güteklasse A. Auch wenn nicht alle Tracks so zünden wie dieser, das Album lässt viele schwache Vorgänger Werke vergessen und knüpft nahtlos an „Word of Mouth“ von 1994 an. Sänger Chalice Betterton macht einen großartigen Job, viel besser als so mancher seiner zahlreichen Vorgänger. An Göttersänger Carl Albert kommt er allerdings nicht ran, aber wer schafft das schon. Mit „The Devil’s Asylum“ wird die Band garantiert viele alte Fans zurückerobern, dass sie nochmal ein Album in dieser Klasse erschaffen, hätte wohl niemand gedacht. Eine freudige Überraschung und satte 8,5 Punkte wert.

1. Bloodbath
2. Dogs Of War
3. Crack The Sky In Half
4. High Hell Hammer
5. Butchers Block
6. Abusement Park
7. Wrong Side Of Love
8. Boring Day In Hell
9. In Blood We Trust
10. Better Than Me
11. The Devil’s Asylum

Chris Strieder vergibt 8,5 von 10 Punkten


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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

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