The Cold Stares
Titel: The Southern
VÖ: 6. September 2024
The Cold Stares bleiben sich auch auf ihrem siebten Album „The Southern“ treu. Ihre Musik ist hart, bluesig, psychedelisch, gradlinig und ehrlich. Sie führen die Tradition des klassischen Power Trios ala „The Cream“ in die Neuzeit. Mastermind Chris Tapp ist nicht nur Sänger und Songwriter, sondern auch ein ziemlich guter Gitarrist, wie er auf „Confession“ beweist, wo die letzten drei Minuten des Songs wie eine Jamsession der Band im Studio anmuten und Chris Tapp an der Gitarre echt steil geht. Bei„No Love In The City Anymore“ und dem langsamen, bluesigen „Woman“ geht es in die Delta-Blues Richtung. Der Opener „Horse to Water“ hingegen hat einiges an „The Free“ oder blueslastigen „Led Zeppelin“ in sich. „The Southern“ ist ein starkes Album, eine tief empfundene Hommage an die Kultur, das Erbe und die Klänge, die The Cold Stares auf ihrem Weg geprägt haben. Auch wenn fast alles klingt wie direkt aus den 70er Jahren entsprungen ist diese Band dennoch frisch und irgendwie zeitlos. Aufgeschossene Classic Rock Fans werden dieses Album lieben, da bin ich sicher.
Chris Strieder vergibt 8,5 von 10 Punkten









