Steel Panther
Titel: On The Prowl
VÖ: 3. März 2023
Anzügliche Texte und jede Menge Spaß, das ist somit das Erste, was einem Einfällt, wenn man an Steel Panther denkt. Diese Band ist wirklich so absolut wunderbar durchgeknallt. Deshalb hat es auch keinen wirklich gewundert, als Lexxi Fox 2021 bekannt gab, er würde die Band verlassen, um einen Hundesalon zu eröffnen. Am 24. Februar kommt nun ihr 6tes Studio Album „On the Prowl“ heraus und es scheint, als ob es wieder alle Klischees und Erwartungen der Fans erfüllen wird. Der Opener „Never too Late“ erinnerte mich stark an Van Halen, ohne gecovert zu wirken. Überhaupt habe ich beim Hören recht schnell vergessen, dass dieses Album nicht in den 80ern produziert wurde. Auf die einzelnen Songtexte sollte man besser nicht eingehen, könnte sein, dass diese Review sonst nicht jugendfrei wird. Songtitel wie „Is My Dick Enough“, „Magical Vagina“ oder „Pornostar“ verdeutlichen nur zu gut, wohin diese Reise geht. Bei YouTube wurde ich nach meinem Alter gefragt, als ich mir das Video zu „Never too late“ ansehen wollte. Aber dieser lyrische Inhalt ist ja auch nur die halbe Miete des Albums. Eingängige Riffs, wie bei „Friends with Benefits“, lassen jeden Kopf wippen und zeigen deutlich, dass wir es hier auch mit erstklassigen Musikern zu tun haben. Natürlich darf auf keinem richtigen Rockalbum die Ballade fehlen und „On Your Instagram“ erfüllt wirklich alles, was man hierzu braucht. Steel Panther schaffen es den Schäbi-Glam der 80er wieder auf erleben zu lassen. „1987“ welche bereits als Singleauskopplung, mit dazugehörigem Video erschienen ist, nimmt uns dann mit in die guten alten Tage. Erinnert uns anhand von Bands wie Posion, Whitesnake, Scorpions oder Priest an die Ära von Rock und Metal und somit auch an die ultimative Zeit von Sex, Drugs and Rock´n Rolle. Dieses Album ist abwechslungsreich und macht Spaß. Man sollte vielleicht nicht alles so ernst nehmen, provozieren steht hier sicher immer an erster Stelle. Ich kann das Album auf jeden Fall nur empfehlen. Es liefert alles, was den Steel Panther Fan glücklich macht, gewohnt anzügliche Texte, abwechslungsreiche Rhythmen, gut gespielte Riffs. 8 von 10 Punkten
TRACKLISTING:
1) Never Too Late (To Get Some Pu**y Tonight)
2) Friends With Benefits
3) On Your Instagram
4) Put My Money Where Your Mouth Is
5) 1987
6) Teleporter
7) Is My D**k Enough (feat. Dweezil Zappa)
8) Magical Vagina
9) All That And More
10) One Pump Chump
11) Pornstar
12) Ain’t Dead Yet
13) Sleeping On The Rollaway
Tatjana Krupka vergibt 8 von 10 Punkten









