Steel Panther
Titel: Heavy Metal Rules
VÖ: 27. September 2019
Irgendwann ist jeder Witz mal nicht mehr lustig und bekommt einen langen Bart. Im Falle der Party Hairspray Rocker von STEEL PANTHER ist es wohl nun so weit. Ihr neues Album „Heavy Metal Rules“ trieft wieder einmal vor textlichen Klischees und schon tausendmal besser gehörten Glam/ Sleaze/ Party Metal. Konnten sie auf den alten Alben noch mit coolen Ohrwürmern und geilen Gitarren Riffs und Solis überzeugen, wirkt hier nun einfach alles platt. Die nur 36-minütige Scheibe nervt den geneigten Hörer mit den ständigen Sex Zoten und dummen Gelaber. Schaut euch mal die Songtitel an, schlimmer geht kaum. Schon die erste Single Auskoppelung “All I Wanna Do Is Fuck (Myself Tonight)” ist so platt und zahnlos und grenzt schon an musikalisch vertonte Comedy. Keiner der 10 neuen Songs bleibt hängen und hat das Zeug zu einem Hit. Einzig die virtuosen Gitarrensolis von Satchel sind nicht übel, aber ein Solo rettet nun mal keinen schlechten Song. Kein Album welches man nach dem ersten Durchlauf sofort nochmal hören möchte. Das konnten STEEL PANTHER früher besser und so bleibt eine herbe Enttäuschung. Mehr als 5 Punkte sind für das vollkommen irreführend mit „Heavy Metal Rules“ betitelte Werk nicht drin. „Plüsch Metal Rules“ hätte hier wohl eher gepasst.
Tracklist:
1) Zebraman
2) All I Wanna Do Is Fuck (Myself Tonight)
3) Let’s Get High Tonight
4) Always Gonna Be A Ho
5) I’m Not Your Bitch
6) Fuck Everybody
7) Heavy Metal Rules
8) Sneaky Little Bitch
9) Gods Of Pussy
10) I Ain’t Buying What You’re Selling
Chris Strieder vergibt 5 von 10 Punkten
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