Status Quo
Titel: Backbone
VÖ: 6. September 2019
Nach dem tragischen Tod von Rick Parfitt Ende 2016 dachte man eigentlich das STATUS QUO sich in die schon längst verdiente Rente verabschieden. Aber Mastermind und Bandboss Francis Rossi denkt in keinster Weise ans Aufhören und nun erscheint doch glatt das 33te Studioalbum in über 50 Jahren Bandgeschichte. Den Biss der 70er Jahre hat die Band natürlich schon lange nicht mehr, aber das Gespür für locker flockigen Boogie Rock ist immer noch vorhanden. Auf „Backbone“ findet der geneigte Fan wieder coole Nummern wie „Waiting for a Woman“, „Backbone“ oder „Liberty Lane“. Etwas zahnlos und viel zu gefällig ist das Ganze schon geraten und es fehlen die Ecken und Kanten die STATUS QUO einst zu unsterblichen Rocklegenden werden ließen. Alles tut nicht weh und auch WDR 4 Hörer können hier herrlich das Tanzbein schwingen. Die knallharte Rhythmus Gitarre von Rick Parfitt fehlt einfach, auch wenn sein Nachfolger Richie Malone sich ganz gut schlägt. STATUS QUO Fans werden sich freuen wieder neues Futter von ihren Helden zu bekommen. 70er Jahre Hardrock Freaks werden hier kaum fündig. Noch sieben Punkte sind allerdings durchaus drin, denn Francis Rossi singt wie eh und je und zeigt keinerlei Verschleiß seiner Stimme.
Chris Strieder vergibt 7 von 10 Punkten
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