Starbreaker – Dysphoria

Starbreaker

Titel: Dysphoria

Frontiers Records

VÖ: 25. Januar 2019

Eine elfjährige Pause hat sich das Projekt STARBREAKER gegönnt, um nach dem fantastischen „Love´s dying Wish“ nun mit „Dysphoria“ Album Nummer drei zu präsentieren. In dieser Zeit sind speziell Tony Harnell´s Kurzzeitintermezzi bei seiner langjährigen Stammband TNT und SKID ROW im Gedächtnis geblieben, die seinen zahlreichen Fans eine ziemliche Achterbahnfahrt beschert haben. Alles Geschichte und soll hier nicht Grundlage des Reviews sein. Zum ersten Mal hat sich der Kreativprozess ihres Albums über einen längeren Zeitraum erstreckt, aber man hört den beiden Hauptakteuren Tony Harnell und Magnus Karlsson (Primal Fear) die erneute Lust auf Fortführung ihres Projekts jederzeit an. Großartige Gitarrenarbeit gepaart mit einer immer noch herausragenden Stimme. Harnell verwechselt man nicht, sondern man verfällt ihm. Das STARBREAKER in der Lage sind hervorragende Songs zu schreiben, haben sie hinlänglich bewiesen, hier bestätigen sie es erneut. Jeder einzelne Track hat einen hohen Wiedererkennungswert und zündet ohne große Qualitätseinbußen auf hohem Niveau. „Dysphoria“ fehlt der Bombast zum Vorgängeralbum, ist straffer komponiert und somit etwas zugänglicher. Ein Album, von dem der Sänger behauptet, es wäre“ hübsch traurig und unendlich hoffnungsvoll“. Tony Harnell scheint erneut keine Tonlage fremd, und er brilliert auf einem sehr songdienlich instrumentierten Grundgerüst. Starbreaker bieten die ganze Bandbreite, heavy in „Pure Evil“, emotional getragen in der Klavierballade „Beautiful One“, der Spagat gelingt. Der Sound drückt ordentlich. Die Band besteht neben Harnell und Karlsson noch aus dem neuen Drummer Anders Köllerfors und dem Bassisten Jonny Lightfoot, die präzise auf den Punkt spielen. Simone Mularoni (DGM) hat dem Ganzen den verdienten Sound gemischt. Auf allen zehn abwechslungsreichen und gut arrangierten Tracks wird „Dysphoria“ ihrem Titel mal so gar nicht gerecht. Das Album wird ihre Fans sicher nicht enttäuschen und dürfte am Ende des Jahres zu den besseren Veröffentlichungen zu zählen sein. 9 Punkte.
Rüdiger König

Darkstars-Team vergibt 9 von 10 Punkten


Anzeige

Sofort Dysphoria anhören? Dann check mal das Album bei Amazon Music. Noch kein Account? Dann jetzt einfach testen und mehr als 50 Millionen Songs streamen. Unverbindliche 30-Tage-Probemitgliedschaft möglich. Für bestehende Prime-Mitglieder bereits ab 7,99 EUR / Monat oder 79 EUR / Jahr bzw. für Non-Prime Mitglieder 9,99 EUR / Monat. Ermäßigung für Studenten ab 4,99 € / Monat möglich! Weitere Infos hier!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here