Sean Webster – Light of day

Sean Webster

Titel: Light of day

Self Production

VÖ: 29. Mai 2026

Nachdem der Blues/ Soul/ Rock Sänger und Gitarrist Sean Webster auf seinem letzten Studio Album „Summer has Gone“ von 2024 recht seicht und Radio kompatibel daherkam war ich gespannt ob er auf seinem neuen Werk seine Rock Roots wiederentdecken konnte. Schon nach dem ersten Durchlauf wird klar das der Mann mit der unvergleichlichen und gefühlvollen Stimme mit dem neuen Album „Light of Day“ einen echten Kracher gelandet hat. Bluesrock ist wieder Trumpf, wenn auch bei weitem weniger brachial als bei den meisten Genre Kollegen. Alle 10 neuen Songs leben von den melodieverliebten und geschmackvollen Gitarreneinlagen des Meisters und natürlich von seiner überragenden Stimme. Überhaupt liefert Sean Webster seine bis dato beste Gesangsleistung ab, besonders bei dem letzten Songs des Albums  „Your eyes on me“. Diese Coverversion eines Richard Marx Songs rückt mit sanfter Klavier Begleitung die markante raue Stimme Webster`s ganz groß in den Mittelpunkt. Er agiert hier so emotional und intim das dem geneigten Zuhörer garantiert die Tränen kommen werden. Aber dieser Song ist nur ein Highlight unter vielen auf „Light of Day“. Schon der Opener „Since i met you“ begeistert mit flüssig gespielten Rock, eingängig und mit tollem Gitarrensolo. Ein Ausfall ist unter den Tracks nicht auszumachen, diesmal stimmt einfach alles. Erwähnen sollte man auch die grandiosen Mitmusiker Axel Zwinselman an den Keyboards, Rob van der Linde am Schlagzeug und Floris Poesse am Bass. Sie tragen nicht unwesentlich mit ihrem immer auf den Punkt gespielten Beiträgen zum Gelingen dieses Albums bei. Wer auf leicht souligen Bluesrock/ Melodicrock steht, muss dieses Werk unbedingt checken. Mit diesem Album wird Sean Webster garantiert jede Menge neue Fans dazugewinnen. Er ist übrigens recht oft in unseren Breitengraden unterwegs, falls er mal in eurer Gegend spielt unbedingt hingehen, denn live ist der gute Mann fast noch besser als auf Konserve. Neun fette Punkte für ein überraschend starkes Album.

Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

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