Scott Stapp – The Space Between the Shadows

Scott Stapp

Titel: The Space Between the Shadows

Napalm Records (Universal Music)

VÖ: 19. Juli 2019

Da das neue Album von Scott Stapp in der Redaktion auf reges Interesse stieß, gibt es diesmal gleich zwei Reviews. Gerne hätten wir euch diese Reviews etwas aktueller präsentiert, aber promoten ist halt Ansichtssache und die Scheibe stand leider erst jetzt zur Verfügung.

Es gäbe viel zu erzählen über den Grammy-gekrönten Ex–Creed Sänger SCOTT STAPP. Seine Geschichte liest sich wie ein langwährender Leidensweg, in dem Alkoholsucht und Depressionen die Höhepunkte bilden. Letztendlich aber gilt es, das dritte Solowerk einer der außergewöhnlichsten und ausdrucksstärksten Stimmen im Rockbusiness zu beurteilen. SCOTT STAPP veröffentlicht mit „The Space Between The Shadows“ ein stark autobiografisches Album mit so ziemlich allen Facetten die es braucht, um die Narben seiner Vergangenheit musikalisch aufzuarbeiten. Gilt beim brachialen Gitarren Opener „World I used to know“ noch das Motto, Stimme über Song, setzt STAPP bei „Name“ schon den ersten Kontrastpunkt. Herzzerbrechend einfühlsam und mit ordentlichem Tiefgang lebt die Nummer vom perfekt auf seine Stimme abgestimmten Refrain, der an die ganz starken Stücke seiner letzten „Art of Anarchy“ Scheibe erinnert. Das sehr eingängige „Purpose For Pain“ ist ebenso eindeutig auf Airplay ausgelegt, wie „Survivor, „Heaven In Me“ hingegen überzeugt im Southern Rock Akustikgitarrengewand. Wenn STAPP in der schmachtenden Ballade „Wake Up Call“ einfühlsam den Wendepunkt seines Lebens besingt, dürften nicht nur eingefleischte Fans kurz innehalten. Das „The Space Between The Shadows“ selbst in seinen schwächeren Momenten („Face Of The Sun“, „Mary’s Crying“) noch seine Klasse hat, belegt die Stärke dieser Scheibe. Ordentlich emotional gedenkt STAPP in „Gone Too Soon“ den zu früh verstorbenen Chester Bennington, Chris Cornell und Scott Weiland. Überhaupt ist der zweite Teil der Scheibe, den etwas ruhigeren Tönen vorbehalten, ohne an Energie zu verlieren. Das gilt für das getragene und optimistisch in die Zukunft schauende „Ready For Love“ ebenso wie für die abschließenden Bonus Tracks. SCOTT STAPP hat sie einfach, diese Gänsehautstimme, die den Unterschied macht. Gelingen ihm dann noch diese emotionalen Dreiminüter, sollte man von einem rundum gelungenen Album sprechen. 8 + 1 (Fanboy Stimmbonus) = 9 Punkte.
(Rüdiger König).

Mit seiner Band CREED wurde Scott Stapp zum Megastar und Songs wie „Higher“ oder „With Arms wide open“ gelten als zeitlose Klassiker der Rockgeschichte. Mit „The Space between the Shadows“ legt der sensible und oft an sich selbst gescheiterte Weltklasse Sänger nun sein drittes Solo Album vor. Das ganze Album wird von einer melancholischen und oft schwermütigen Stimmung getragen und textlich geht Scott Stapp ganz tief in sein Innerstes und verarbeitet seine schwersten Stunden. Seine kaputte Kindheit, Drogensucht, Depressionen und sein Hang zur Selbstzerstörung werden praktisch vertont und zu wirklich mitreißenden Songs verarbeitet. Musikalisch ist auf „The Space between the Shadows“ alles Over the Top. Ein Knaller jagt den nächsten und immer wieder hebt die unvergleichlich warme und kraftvolle Stimme von Scott Stapp die Tracks auf Champions League Niveau. Wer CREED mochte kann hier absolut nichts falsch machen und alle Fans des modernen Hardrocks werden garantiert nicht enttäuscht. Scott Stapp zeigt das er seine Dämonen besiegt hat und nach wie vor zu den besten Rocksängern des Planeten zählt. 9 Punkte.
(Chris Strieder)

Tracklist:
1. World I Used To Know
2. Name
3. Purpose For Pain
4. Heaven In Me
5. Survivor Side
6. Wake Up Call Side
7. Face Of The Sun Side
8. Red Clouds
9. Gone Too Soon
10. Ready To Love
11. Mary’s Crying
12. Last Hallelujah

Darkstars-Team vergibt 9 von 10 Punkten

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The Space Between the Shadows
  • Herausgeber: Napalm Records (Universal Music)

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