Pristine
Titel: Road back to Ruin
VÖ: 19. April 2019
Album Nummer fünf der norwegischen Rockband „Pristine“ um die grandiose Sängerin Heidi Solheim hört auf den Namen „Road back to Ruin“ und es muss mit dem Teufel zugehen, wenn ihnen mit dieser Scheibe nicht der große Durchbruch gelingen mag. Tief im Sound des 70er Jahre Hardrocks verwurzelt jagt auf ihrem meiner Meinung nach bislang bestem Werk ein Knaller den nächsten. Ob fett rockend nach vorn wie im flotten Opener „Sinnerman“, heavy schleppend in „Blind Spot“ oder wunderbar ruhig in der Ballade „Your song“, immer findet die Band den direkten Weg in Kopf und Bauch des Hörers. Die Platte wächst mit jedem neuen Hördurchgang und ein Song wie „Aurora Skies“, der entfernt an ruhige „Led Zeppelin“ Songs erinnert, entpuppt sich zu einem echten Meisterwerk. Heidi Solheim singt hier mit einer Hingabe und Leidenschaft, die einfach mitreißend ist. Der Sound der Platte strahlt eine wunderbar analoge Wärme aus und kann mit den großen Meisterwerken der Rockgeschichte verglichen werden. Hier klingt nichts nach am Computer zusammen gefrickelten seelenlosen Plastik Sound. Für Fans von zeitlosem klassischem Hardrock mit überragendem Gesang führt an der Platte kein Weg vorbei. Neun dicke Punkte für „Road back to Ruin“ sind “Pristine“ sicher.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten
Review: Thomas Godoj – 13 Pfeile !!! * Impression: Magnum – 31.03.2018 Live Club Barmen Wuppertal * Review: Bannkreis – Sakrament !!! * Review: Dana Fuchs – Love lives on !!! * Impression: Beth Hart – 10.05.2018 Ruhrcongress Bochum * Review: Matt Barlow/ Jonah Weingarten – We Are Sentinels !!! * Review: Markus Krebs – Pass auf, der geht so !!! * Review: Night Demon – Live Darkness !!! * Review: Cartoons für Musiker: Bin ich zu laut genug? !!! *









