Moggs Motel
Titel: Moggs Motel
VÖ: 6. September 2024
Als sich die britischen Hardrock Urväter von UFO vor gut zwei Jahren auflösten hätte ich gedacht das Sänger Phil Mogg, der viele gesundheitliche Probleme hatte, nun in die wohlverdiente Rockerrente geht. Aber der mittlerweile 76 Jahre alte Sänger denkt gar nicht dran aufzuhören und er hat nun mit Moggs Motel glatt eine neue Band am Start. Zusammen mit UFO Partner Neil Carter (Gitarre, Keyboards, Gesang) und Bassist Tony Newton komponierte Mogg neue Songs. Das Line-Up wurde durch Joe Lazarus (Schlagzeug) und Tommy Gentry (Gitarre) ergänzt. 12 starke Hardrocksongs sind auf Moggs Motel verewigt worden und irgendwie klingt es doch wie UFO mit ein paar neuen Elementen. Phil Mogg singt stärker denn je, sein Alter hat seine Stimme nie beeinflusst. Da hat er im Gegensatz zu manch anderen gealterten Rockstar richtig Glück gehabt. Classic Hardrockfans werden dieses Album lieben, zudem es meiner Meinung nach bedeutend besser ist als die letzten Studio Alben von UFO. Anscheinend hat es Phil Mogg gut getan aus dem UFO-Korsett auszubrechen und einfach sein eigenes Ding zu machen. Mit Tommy Gentry hat er einen tollen, jungen Gitarristen gefunden. Die Gitarrenarbeit auf dem Album ist wirklich mehr als gelungen. Man kann nur hoffen das Phil Mogg gesund bleibt und uns auch in Zukunft mit solch toller Musik verwöhnt wie auf Moggs Motel. Hut ab.
Chris Strieder vergibt 8,5 von 10 Punkten









