Mike Tramp – Stray from the Flock

Mike Tramp

Titel: Stray from the Flock

Target Group (Soulfood)

VÖ: 1. März 2019

Aufgerissene Wolkendecke, goldgelbes Getreidefeld bis zum Horizont, ein abgestelltes Bike dessen Fahrer zurückblickt auf die bisher gefahrene Strecke. Der erste Eindruck des Covers von Mike Tramp´s neuer CD „Stray from the Flock“, könnte vermuten lassen, der Ex Sänger der nicht ganz unerfolgreichen Truppe WHITE LION schaue ein wenig wehmütig in die Vergangenheit. Das ist nicht so und das belegen die Stücke seines neuen Albums mehr als eindeutig. Tramp ist mit sich im Reinen, ist dankbar für das, was er erleben durfte, und glücklich mit dem, was er macht. Der charismatische Songwriter mit der unverwechselbaren Stimme mag es einfach und ohne Bombast und genau in diesem Stil sind die zehn Stücke seines Albums gehalten. Er möchte ganz simpel seine Geschichten in einen guten Song packen und das gelingt ihm auf „Stray from the Flock“ hervorragend. Instrumentiert ist das Ganze Gitarrenlastig und die Band weiß sich an den richtigen Stellen einzubringen oder zurückzunehmen. Eröffnet wird das Album mit dem optimistischen „Best Days of my Life“, und man kann schon erahnen, dass Melancholie nicht das Fundament des Werkes sein wird. Das folgende „Dead End Ride“ bestätigt diesen Eindruck, wir hören, was Tramp am besten kann, eine Geschichte in schöne, eingängige Melodien verpacken. Der Mann kann perfekt reduzieren. Auch die ersten Strophen von „Die with a Smile on your Face“, werden nur vom E-Piano untermalt und setzen voll auf die tragende Stimme Tramps, der hier mehr erzählt, denn singt. Den getragenen Songs „Homesick“ und „No Closure“ wohnt einfach eine Magie inne, der man sich einfach nicht entziehen kann. Süßlich fließt die Melodie, ohne auch nur im Ansatz kitschig zu wirken. Die eigentliche Perle des Albums ist aber „Messiah“, viel einfacher kann ein guter Song kaum sein. Im folgenden „No End to War“ gelingt es Mike Tramp mit unbeschreiblicher Leichtigkeit die Spannung über acht Minuten hochzuhalten. Das selbst die beiden etwas schwächeren Nummern „One Last Mission“ und das extrem groovende „You ain´t free anymore“ den grandiosen Gesamteindruck nicht schmälern können beschreibt den hohen Qualitätslevel hinreichend. Mike Tramp und seiner Band of Brothers gelingt es, den etwas schwächeren Vorgänger „Maybe Tomorrow“ vergessen zu machen und nahtlos an die Qualität von „Museum“ anzuschließen. Fazit: Ein guter Song ist ein guter Song. Dieses Album macht einfach zum Tramper!
Rüdiger König

Darkstars-Team vergibt 9 von 10 Punkten


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