Titel: Resurrection
VÖ: 2. März 2018
Seit Anfang der 70er Jahre ist der “Mad Axeman” Michael Schenker im Hardrock Business aktiv, teils mit UFO , teils mit den SCORPIONS, bevor er 1980 beschließt, unter seinem eigenen Namen Musik zu veröffentlichen. Zahlreiche gute Scheiben hat er seit jener Zeit herausgebracht, und einige gute Shouter haben seine hervorragenden Platten veredelt, sei es Gary Barden, Robin McAuley, Graham Bonnet oder wie zuletzt, Doogie White. Im Jahre 2016 ging genau diese Gruppenkonstellation live auf Tour und die Idee, für diese Bandzusammenstellung, mit allen vier Sängern, neue Musik zu komponieren trieb erste Blüten. 2018 ist es dann soweit , der Hannoveraner Flinkefinger fährt so ziemlich alles auf, was der Backupkatalog an Ehemaligen hergibt. Die besagten Mikrofonartisten plus die Ur-Rythmussektion mit Drummer Ted McKenna und Bassist Chris Glen sowie Keyboarder Steve Mann, fertig ist das Klassentreffen. Herausgekommen ist mit “Resurrection” ein gutes Hardrockalbum, kein Meilenstein der es mit den ersten “MSG” Scheiben aufnehmen könnte, aber sicherlich mehr als gute , solide Kost im etwas durchwachsenen Soundgewand. Der Opener “Heart and Soul” eröffnet als Doublebassnummer und mit Gitarrenduellpartner Kirk Hammett (Metallica) im Solo, bevor es anschließend in den melodischen und abwechslungsreichen “Warrior” Track geht, in dem sich alle vier Sänger das Mikro teilen. Weitere Highlights des Longplayers erwarten uns mit dem durch ein kurzes Kirchenorgelintro eingeleitetem “Take me to the church”, dargeboten von Doogie White und Graham Bonnet in “Night Moods”. Etwas langatmig wird es dann bei “Messing around”, aber darum, ein gelungenes Riff mit einer zündenden Melodie zu kombinieren war der anerkannte Gitarrenhexer noch nie verlegen, und das beweist er eindrucksvoll in den Nummern “Time knows when it´s time” (McAuley in bestechender Form) und im treibenden “Anchors away”. Nach dem gefühlvollem , obligatorischen Instrumental “Salvation” verliert das Ganze dann aber doch etwas an Fahrt und so bleibt es letztendlich bei einem weiteren gelungenen Michael Schenker Album. Gast Review von Rüdiger König (Rock the Nation Radio)
Chris Strieder vergibt 8 von 10 Punkten
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