Megadeth
Titel: Megadeth
VÖ: 23. Januar 2026
Mit diesem selbstbetitelten Album wollen die Thrash Metal Giganten ihr finales Ende als Band einläuten. Bandkopf Dave Mustaine und seine Mannen werden nach dem Release noch eine letzte umfangreiche Tournee starten und sich dann der verdienten Rocker Rente widmen. Nach dem ersten Durchlauf der Scheibe kann man nur hoffen das sie es sich nochmal überlegen und weitermachen, denn so frisch und ungestüm hat man Megadeth in den letzten Jahren kaum gehört. Das Album ist Oldschool Megadeth pur und irgendwie könnte man fast meinen es ist der direkte Nachfolger von „Peace Sells… But Who’s Buying?“, welches vor 40 Jahren das Maß der Dinge im Thrash Metal darstellte. 10 furiose neue Tracks mit typischen Riffing, atemberaubenden Gitarrensolis und Melodien sowie dem irgendwie immer leicht angepisst wirkenden Gesang knallen allesamt ohne jeden Aussetzer aus den Boxen. Als besonderen Anspieltipp würde ich „Let there be shred“ hervorheben, hier ist der Titel Programm. Mehr Metal Gitarre geht kaum. Als besonderen Bonus Songs gibt es dann als 11ten Song eine Coverversion von „Ride the Lightning“ von Metallica, den Mustaine in seiner Zeit in der Band mitkomponierte. Wirklich gelungen und genau so genial wie die Originalversion. Wenn dieses wirklich das letzte Album der Band sein sollte, dann verabschieden sie sich mit einem absoluten Knaller, der alles bietet was Megadeth so groß gemacht hat.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten









