Magnum – The Monster Roars

Magnum

Titel: The Monster Roars

‎ Steamhammer (Spv)

VÖ: 14. Januar 2022

Vor ein paar Jahren hatte ich in einem Review zu einer MAGNUM Scheibe mal folgendes geschrieben: „Von Magnum gibt es nur zwei Arten von Platten: Gute und sehr Gute.“. Mit dem neuen Werk „The Monster roars“ kommt nun leider ein Album mit dem Prädikat „Durchschnitt“ dazu. Schon das fürchterliche Plattencover der Marke schlechtes Heavy Metal Cover fällt direkt unangenehm auf. Für eine Band wie MAGNUM, die in der Vergangenheit immer durch spektakuläre und wunderschöne Artworks auffiel ist das neue Motiv fast schon eine Beleidigung fürs Auge. Leider macht auch die enthaltene Musik diesen Makel nicht mehr weg. So viele belanglose Songs wie zum Beispiel die total langweile erste Single Auskoppelung „I Won’t Let You Down“ fanden sich selten auf einer Magnum Scheibe. Natürlich gibt es auch einige tolle Tracks wie „Your Blood Is Violence“, welches das Highlight darstellt oder das schöne „Remember“. Übertracks für die Ewigkeit wie „Just like an Arrow“ oder „How far Jerusalem“ sucht man auf „The Monster roars“ vergeblich. Nicht das man mich falsch versteht, es handelt sich hier schon um ein gutes Rock Album, für Hardrock Giganten wie MAGNUM es nunmal sind ist das Gebotene allerdings zu wenig. Grade noch sieben Punkte. Bob Catley (Gesang), Tony Clarkin (Gitarre), Rick Benton (Keyboards), Dennis Ward (Bass) und Lee Morris (Schlagzeug) sollten sich beim nächsten Mal wieder mehr an ihren alten Meisterwerken orientieren.

Chris Strieder vergibt 7 von 10 Punkten

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

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