Long Distance Calling
Titel: Eraser
VÖ: 26. August 2022
Long Distance Calling, die Meister der instrumentalen „Kino für die Ohren“ Musik, melden sich mit ihrem neuen Album „Eraser“ zurück. Das mittlerweile achte Studio Werk der Münsteraner Sound Tüftler ist als Konzept Album und Hommage an durch den Menschen vom Aussterben bedrohte Tierarten konzipiert und besticht abermals mit irrwitzigen musikalischen Klangwelten. Im Bereich der rein instrumentalen Rockmusik kann den vier Jungs (Janosch Rathmer – Schlagzeug/Percussions, David Jordan – Gitarre/Synth, Florian Füntmann – Gitarre, Jan Hoffmann – Bass) kaum eine Band das Wasser reichen. Hier ist im Gegensatz zu den meist als Gitarrenshowcase gehaltenen Alben anderer Instrumental Künstler (z:B. Joe Satriani) die komplette Band der Star. Bei Long Distance Calling geht es nicht um Gitarren Solos, sondern um das Erzeugen von Stimmungen und vielschichtigen Kompositionen. Wie schon der geniale Vorgänger „How do we want to live?“ von 2020 ist „Eraser” eine Platte zum Eintauchen und drin versinken geworden. Nehmt euch viel Zeit und Ruhe, denn das Erfassen der musikalischen Welt von Long Distance Calling erfordert Konzentration. Belohnt wird der geneigte Hörer mit einem fantastisch produzierten Hörgenuss. 9 satte Punkte.
Tracklist
1. Enter: Death Box (Intro)
2. Blades (rhino)
3. Kamilah (gorilla)
4. 500 Years (Greenland shark)
5. Sloth (sloth)
6. Giants Leaving (albatross)
7. Blood Honey (bee)
8. Landless King (tiger)
9. Eraser (human)
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten









