Kris Barras
Titel: Halo Effect
VÖ: 12. April 2024
Vom Bluesrock zum Modern Metal. So könnte man den Weg beschreiben den der britische Sänger und Gitarrist Kris Barras in den letzten Jahren gegangen ist. Auf dem neuen Album „Halo Effect“ setzt er noch konsequenter auf eher Metal mäßige Sounds als noch auf dem Vorgänger Album „Death Valley Paradies“, wo der Blues noch teilweise aufblitzte. Das steht dem ehemaligen MMA Fighter Barras allerdings echt gut zu Gesicht. Alle Songs sind harter Stadion Refrain tauglicher moderner Rock, wie ihn auch Bands wie Architects, Shinedown oder Alter Bridge pflegen. Als Sänger und Gitarrist ist er wirklich spitzenmäßig. Seine Soli sind eher kurz, aber sie zünden umso mehr in den mit ohrwurmartigen Refrains und Hooks versehenen Songs. Die Tracks wurden in den Vada Recording Studios in Worcestershire aufgenommen und von Kris Barras zusammen mit seinem langjährigen Kollegen Josiah J. Manning produziert. Das Album enthält außerdem Songs, an denen Zac Maloy und Blair Daly (Shinedown, Halestorm, Lynyrd Skynyrd) mit schrieben. Ich glaube mit diesem Album wird Kris Barras seine Bekanntheit massiv ausbauen und der Weg zu den großen Festival Bühnen steht ihm offen. Diese Musik ist einfach für die große Bühne gemacht und da gehört Kris Barras ohne Zweifel auch hin. Neun Punkte, allerdings könnte beim nächsten Werk die Spielzeit ruhig etwas länger sein als auf diesem knapp vierzig minütigen Album. Daumen hoch.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten









