KK's Priest
Titel: Sermons of the Sinner
VÖ: 1. Oktober 2021
Als der ehemalige JUDAS PRIEST Gitarrist K.K.Downing vor längerer Zeit sein Solo Projekt „KK´s Priest“ ankündigte, war die Spannung groß. Durch Corona verzögerte sich die Veröffentlichung von „Sermons of the Sinner“ allerdings um mehr als ein Jahr. Doch Anfang Oktober ist es nun soweit und der Longplayer findet seinen Weg in die Regale und die Ohren der Heavy Metal Fans. Musikalisch bewegt sich Downing im Fahrwasser der „Tim Owens“ Phase seiner ehemaligen Band. Das ist nicht verwunderlich, denn genau dieser Tim Owens ist der Sänger von KK´s Priest. Ein guter Schachzug, gehört dieser doch immer noch zur ersten Liga der Metal Shouter. Das Album könnte der direkte Nachfolger des JUDAS PRIEST Werkes „Jugulator“ von 1997 sein. Als wäre die Zeit stehen geblieben passen Songs und Sound genau in diese Phase. Die Gitarren Arbeit ist über weite Strecken der Scheibe schlichtweg brillant. Allerdings zünden nicht alle Songs so wie der famose Opener „HellfireThunderbolt“, denn ein oder zwei etwas platte und klischeehafte Tracks wie zum Beispiel „Brothers of the Road“ haben sich schon eingeschlichen. Gegenüber dem letzten JUDAS PRIEST Album „Firepower“ fällt „Sermons of the Sinner“ doch stark ab, was im Vergleich zu diesem 10 Punkte Album allerdings auch nicht verwunderlich ist. Ein solides Album ist es allerdings allemal und man darf froh sein, das KK wieder am Start ist. Zu lange mussten die Fans auf ein Lebenszeichen der Heavy Metal Gitarren Legende warten. Acht Punkte.
Chris Strieder vergibt 8 von 10 Punkten
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