Judas Priest – Invincible Shield

Judas Priest

Titel: Invincible Shield"

Columbia/ Sony Music

VÖ: 8. März 2024

Das neue Album seiner absoluten Lieblings-band, welche einen über 40 Jahre lang schon durchs Leben begleitet, zu besprechen ist nicht leicht. Es schwebt immer ein wenig die Angst mit, dass es nicht so stark ist wie erhofft. Im Falle von „Invincible Shield“ sind alle Bedenken nach dem ersten Durchlauf allerdings sofort verflogen. Das Album ist der Oberkracher geworden und toppt meiner Meinung nach sogar noch den grandiosen Vorgänger „Firepower“ von 2018. 11 Songs auf der regulären und 14 Songs auf der Special Edition geben dem geneigten Metal Head wirklich das volle Programm. Viel besser als auf „Invincible Shield“ kann man Heavy Metal nicht darbieten, Judas Priest spielen in ihrer eigenen Liga. Mit „Panik Attack“, einer coolen Mischung aus „Turbo“ Sounds und „Painkiller“ geht die Reise durch über 50 Jahre Bandgeschichte los. Fast jeder der Tracks erinnert an eine Phase oder ein Album von Judas Priest, allerdings ohne sich selbst zu kopieren. Bei „Devil in Disguise“ kam mir spontan „Saints in hell“ vom Album „Stained Class“ in den Sinn, allerdings natürlich total modern produziert und ohne den 70er Jahre Touch. Überhaupt ist die Produktion von Andy Sneap wirklich erste Sahne und State of the Art. „Crown Of Horns“ ist der wohl melodischste und eingängigste Track der Scheibe und ein echter Hit. „As God Is My Witness“ gerät zum Oberhammer, der einem „The hammer and the anvil“ (Painkiller Album) in nichts nachsteht und mit einem unglaublichen Refrain aufwartet. „Escape From Reality“ geht in die Richtung „Doom Metal“ und ist einfach superheavy, hier erinnert Halford gar etwas an den guten alten Ozzy. Bein Titeltrack „Invincible Shield“ schießen aufgrund der megagenialen Gitarrenarbeit dem Hörer Freudestränen in die Augen. Überhaupt ist das ganze Album ein Fest für Gitarrenfreaks, was hier an Riffs und Solis rausgehauen wird ist teilweise nicht von dieser Welt. Richie Faulkner, der wahrscheinlich fast alle Gitarren auf „Invincible Shield“ eingespielt hat, wird mit diesem Werk zum Gitarrengott aufsteigen. Weltweit kann ihm im Bereich Heavy Metal Gitarre derzeit wohl niemand das Wasser reichen. Über allem thront allerdings der „Metal God“ Rob Halford, was dieser Mann mit über 70 stimmlich noch drauf hat ist einfach unglaublich. Bei „The Serpent And The King“ geht er in die Höhen wie zu besten „Screaming for Vengeance“ Zeiten und schreit sich wie von Sinnen durch diesen an „Painkiller“ erinnernden Übertrack. Es gibt wirklich keinen einzigen auch nur im Ansatz schwachen Ton auf dem gesamten Album. Jeder einzelne Song ist ein Meisterwerk und wächst mit jedem Durchlauf. 100 Prozent in allen Bereichen und damit natürlich 10 von 10 Punkten. 

Die „Invincible Shield“-Tracklist:

1. Panic Attack
2. The Serpent And The King
3. Invincible Shield
4. Devil In Disguise
5. Gates Of Hell
6. Crown Of Horns
7. As God Is My Witness
8. Trial By Fire
9. Escape From Reality
10. Sons Of Thunder
11. Giants In The Sky

Deluxe-Bonus-Tracks:

12. Fight Of Your Life
13. Vicious Circle
14. The Lodger

JUDAS PRIEST live 2024:

24.03.2024 Frankfurt – Festhalle
25.03.2024 München – Olympiahalle
27.03.2024 Dortmund – Westfalenhalle
01.07.2024 Hamburg – Barclaycard Arena
02.07.2024 Berlin – Max-Schmeling-Halle
04.07.2024 Nürnberg – Arena Nürnberger Versicherung
08.07.2024 Mannheim – SAP Arena
10.07.2024 Dresden – Messehalle

Chris Strieder vergibt 10 von 10 Punkten

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

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