Jethro Tull
Titel: Rökflöte
VÖ: 21. April 2023
Die Progressiv Rock Legenden von Jethro Tull (heutzutage eigentlich eher ein Ian Anderson Solo-Projekt) melden sich ein Jahr nach ihrem letzten Werk „The Zealot Gene“ doch glatt schon wieder mit einem neuen Studioalbum mit dem Namen „Rökflöte“ zurück. Im Alter haben es die Herren wohl eilig, der Qualität hat diese für Jethro Tull kurze Zeit zwischen zwei Alben nicht geschadet. Mit der aktuellen Tull-Besetzung von Ian Anderson, David Goodier, John O’Hara, Scott Hammond und Joe Parrish James eingespielt gibt es 12 abwechslungsreiche und knackige Songs zum lauschen. Alle Trademarks der langen Geschichte dieser Band sind vorhanden und man kann das Album gut in einem Rutsch durchhören. Allerdings muss man auch sagen das hier zu keiner Zeit an den großen Klassikern von Jethro Tull gekratzt wird. „Rökflöte“ ist guter Prog-Rock Durchschnitt und ich vermisse den ehemaligen langjährigen Gitarristen Martin Barre, der einfach nicht zu ersetzen ist. Wenn Ian Anderson doch nur über seinen Schatten springen könnte und Martin Barre für ein finales letztes Album zurückholen könnte….was wäre dann wohl noch möglich? So reicht es leider nur für 7,5 gute Punkte, was für eine Band die unsterbliche Rockklassiker wie „Aqualung“ oder „Minstel in the Gallery“ erschaffen hat, natürlich viel zu wenig ist.
Chris Strieder vergibt 7,5 von 10 Punkten










Hallo Chris. Bin 60ziger Jahrgang. Und auch schon lange Tull Fan. Deine Review zum neuen Album fällt ja noch gut aus. Ich bin ehrlich gesagt entäuscht vom Album. Leider. Ich hätte mir so sehr ein besseres gewunschen
Ich mag so viele Alben von JT aus alles Epochen. Aber das hier spricht mich nicht mehr an. Schade. Viele Grüsse an Dich✌️