Holter
Titel: Vlad the Impaler
VÖ: 9. November 2018
„Vlad the Impaler“ nennt sich der zweite Output der norwegischen Band um den Gitarristen Trond Holter, und das Thema „Dracula“ ist wie beim gefeierten Debüt „Swing of Death“ erneut gegeben. Ein wenig fehlt diesmal etwas das Salz in der Suppe, soll heißen, der überragende Jorn Lande, ist diesmal leider nicht mit von der Partie. Ersetzt wurde er durch Nils K. Rue (Pagan`s Mind), einem für sich gesehen gutem Sänger, dem aber etwas das Charisma von Lande fehlt. Auf einigen Songs, wie dem beachtlichen „Under my skin“ und der gelungenen, orchestralen Ballade “ Shadows of Love“ zeigt die Sängerin Eva Iselin Erichsen, welch powervolle Stimme sie besitzt. Der Silberling ist, wie sollte es anders sein, äußerst Gitarren Lastig, wenn er auch mit einigen ausgefallenen Keyboardarrangements aufwarten kann. Dieses melodische Musicalopus hat einen klasse Sound, ist stellenweise außergewöhnlich gut instrumentiert, und bietet über fast die ganze Spielzeit ein ausgefeiltes Songwriting. „Vlad the Impaler“ muss sich letztendlich aber vom Vorgänger geschlagen geben.
Darkstars-Team vergibt 7 von 10 Punkten
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