Diamond Head – The Coffin Train

Diamond Head

Titel: The Coffin Train

Silver Lining Music

VÖ: 24. Mai 2019

Eine riesige Überraschung ist das neue Album der alten NWOBH Helden und Vorbilder von METALLICA geworden. DIAMOND HEAD konnten auf ihren letzten Alben kaum noch überzeugen doch 2019 ist alles anders bei den Engländern. Ur-Gitarrist und Bandboss Brian Tadler hat die Truppe runderneuert und diesmal richtig tolle Songs geschrieben. The „Coffin Train“ ist für mich das beste Album nach ihrem legendären Debüt Album „Lightning to the Nations“ von 1980 und das ist immerhin satte 39 Jahre her. Die Gitarrenarbeit von Brian Tadler und Andy „Abbz“ Abberley ist über die gesamte Laufzeit der Platte schlichtweg sensationell und wird nur noch von der Gesangsleistung des erst seit 2016 in der Truppe agierenden Sängers Rasmus Bom Andersen getoppt. Dieser Mann ist wirklich mit einer Wahnsinnsstimme gesegnet und veredelt jeden Song mit unglaublichen Gesangslinien und Melodien. Er klingt phasenweise wie Chris Cornell und hebt den Mix aus traditionellen englischen Heavy Metal und modernen Hardrock auf ein hohes Level. Obwohl alle Songs richtig stark geraten sind muss ich jedoch den Titeltrack „The Cofin Train“ gesondert erwähnen. Dieser Song hat das Zeug zum zeitlosen Rockklassiker. Mit einer solchen Leistung hatte ich im Falle einer Band wie DIAMOND HEAD niemals gerechnet. Hier klingt rein gar nichts nach aufgewärmter NWOBHM Mukke mit rumpeligen Sound, sondern als ob man es mit einer frischen, jungen und hungrigen Band zu tun hätte. Mit 9 fasse ich meine Begeisterung einfach mal in Punkte.

TRACKLIST:
01. Belly of the Beast
02. The Messenger
03. The Coffin Train
04. Shades of Black
05. The Sleeper (Prelude)
06. The Sleeper
07. Death by Design
08. Serrated Love
09. The Phoenix
10. Until We Burn

LINE UP:
Brian Tatler – Guitars
Rasmus Bom Andersen – Vocals
Karl Wilcox – Drums
Dean Ashton – Bass
Abbz – Guitars

Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten

Vorheriger ArtikelMono Inc. – Symphonic Live
Nächster ArtikelWarhol on Basquiat. An Iconic Relationship in Andy Warhol’s Words and Pictures
Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein