Delva
Titel: Spuren
VÖ: 16. Oktober 2020
2018 erschien mit dem „Subway to Sally“ Nebenprojekt „Bannkreis“ und ihrem Album „Sakrament“ ein echtes Highlight des mittelalterlich geprägten Folkrocks. Star des Album und die Neuentdeckung war die junge Sängerin Johanna Krins. Mit ihrer engelhaften und einfach wunderschönen Stimme begeisterte sie aus dem Stand Fans der Mittelalter/ Folk und Gothik Szene. Nun, zwei Jahre später gibt es ein Wiedersehen mit Johanna Krins in Form ihrer eigenen Band DELVA und ihrem Album „Spuren“. Zusammen mit ihrer Schwester Judith (Violine), Michael Löwe (Gitarren) und einigen Gastmusikern (Eric Fish (Eric Fish & Friends / Subway to Sally), Alexander Willms (Versengold), Benni Cellini & Andy Horst (Letzte Instanz), Le Comte Caspar (Coppelius) sowie Laui (Fiolka)) weiß DELVA in 11 Songs zu begeistern. Textlich und musikalisch agieren sie dabei sehr dynamisch und abwechslungsreich. Schon der Opener „Stimmen aus den Tiefen“ überzeugt mit wunderschönen Gesangslinien und einer fein gewobenen musikalisch bunten Mischung aus Mittelalter, Folk Pop und Rock. An dem Text war zudem niemand geringerer als Alexander Spreng (ASP) beteiligt. Er schrieb auch an einem weiteren Highlight des Albums, dem Song „Einen Sommer lang“ (link) mit, hier trifft man auch auf Eric Fish (Subway to Sally), der Johanna Krins in diesem melancholischen Kleinod gesanglich unterstützt. Ausfälle gibt es auf „Spuren“ keine und jeder Freund dieser Art von Folk Musik wird das Album lieben, da bin ich sicher. 9 starke Punkte
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten
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