Deep Purple – Turning To Crime

Deep Purple

Titel: Turning To Crime

Earmusic (Edel)

VÖ: 26. November 2021

Kaum eine Band wurde und wird so oft gecovert wie die Hardrock Legenden von DEEP PURPLE. Das ausgerechtet diese ein Album mit Coverversionen raushaut, lässt die Fans, zu denen ich mich auch schon seid ich denken kann zähle, erstmal erstaunen. Was hat die Jungs (eher Opas) denn da geritten, auf ihre alten Tage Songs fremder Künstler nachzuspielen. Mit viel Skepsis ging es also ans Hören der mit „Turning To Crime“ betitelten Scheibe. Los geht’s die Platte mit der mir vorher unbekannten Nummer „7 And 7 Is“ von der Band „Love“, im Original von 1966. Gar nicht übel, rockt fett und klingt eigentlich wie eine typische Purple Nummer der letzten Jahre. DEEP PURPLE haben für „Turning To Crime“ augenscheinlich Nummern rausgesucht, die sie selber in ihrer Jugend (die ja schon um einiges zurückliegt) beeinflusst haben. Unter einigen nicht so bekannten Oldies finden sich auch recht bekannte Songs wie „Shapes Of Things“ von den YARDBIRDS. Was alle Tracks gemeinsam haben, ist die Tatsache das Purple nicht bloß nachspielen, sondern wirklich jeden Song die Deep Purple DNA einhauchen. Die Ergebnisse begeistern allerdings nicht durchweg und der ein oder andere halbgare und etwas zu sehr auf alte Rock ‘n Roll Zeiten getrimmte Song, wie zum Beispiel „Rockin‘ Pneumonia And The Boogie Woogie Flu“ hätte es echt nicht gebraucht. Mit „Oh Well“, der alten Fleetwood Mac Nummer, gelingt der Band allerdings ein fettes Highlight. Was die Truppe aus der Nummer gemacht hat ist wirklich grandios. Steve Morse an der Gitarre und Don Airey an den Keys gehen hier total ab und zeigen in zwei total abgefahrenen Zwischenteilen während der Nummer, wo der Progrock Hammer hängt. Auch wenn nicht alles auf „Turning To Crime“ zu begeistern vermag, allein diese Nummer ist den Kauf wert. Insgesamt sind gute 7,5 Punkte hier angebracht. Mit ihren eigenen Songs können Deep Purple natürlich immer mehr punkten.

Tracklisting:
01. 7 And 7 Is
02. Rockin‘ Pneumonia And The Boogie Woogie Flu
03. Oh Well
04. Jenny Take A Ride!
05. Watching The River Flow
06. Let The Good Times Roll
07. Dixie Chicken
08. Shapes Of Things
09. The Battle Of New Orleans
10. Lucifer
11. White Room
12. Caught In The Act (Medley)

Chris Strieder vergibt 7,5 von 10 Punkten

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....

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