Blind Revolution
Titel: Money, Love, Light
VÖ: 7. Februar 2020
Eine lupenreine 80er Jahre Glam/ Melodicrockscheibe und nicht auf Frontiers Records? Ja, sowas gibt es. Die Italiener von „Blind Revolution“ hauen mit „Money, Love, Light“ ihr Debüt Album über „ROAR! Rock Of Angels Records“ raus und das ist gar nicht mal so übel. Ihr melodischer Hardrock erinnert an alte Szene Helden wie Tyketto oder Danger Danger, man fühlt sich beim Hören wie in einer Zeitkapsel. Gitarrist Simone Sipione versteht sein Handwerk und weiß mit schönen Solis zu begeistern. Seine Mitstreiter Bassist Massimiliano Ricciardo und Schlagzeuger Giovanni Maucieri wissen auch was sie tun und Sänger Cristiano Sipione hat eigentlich genau die richtige Stimmlage für diesen Sound. Was fehlt sind aber ein bis zwei richtige Hits, die im Ohr hängen bleiben. Alles ist zwar gutklassig und Stinker sind keine auf dem Album, nur reicht das bei der riesigen Masse an ähnlich geratenen Bands heutzutage nicht mehr aus, um ganz nach oben zu gelangen. Falls es der Band mal gelingen sollte einen Song, wie zum Beispiel „Forever Young“ von Tyketto zu erschaffen sitzt bestimmt mehr als knappe sieben Punkte drin. Man darf gespannt sein wie sich „Blind Revolution“ noch entwickeln werden.
Chris Strieder vergibt 7 von 10 Punkten
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