Titel: Family Tree
VÖ: 20. April 2018
Auf ihrem 6ten Album gehen Black Stone Cherry zurück zu ihren Wurzeln und servieren uns eine moderne Version des bluesgetränkten Southern Rock. Die Band ist für mich der ultimative Nachfolger der Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd und Blackfoot. Die von den Jungs selbst produzierte Scheibe hat einen ultra fetten Sound und fast jeder Song überrascht mit kleinen Details wie starken Bläsersektionen, billige Kneipenpianos, Southern Orgeln, atmosphärische Synthesizer und Vorstöße in die Welt des Funk und Country. Die erste Single „Burnin“ grooved und schiebt mächtig. Trotz aller Verspieltheit ist das Grundgerüst immer noch moderner Hardrock und die nötige Härte ist vorhanden. Chris Robertson singt mit rauer Kehle und die Gitarrensolis atmen den Geist von Rickey Medlocke (Blackfoot). Meine Anspieltipps sind der coole Opener „Bad Habit“, das funkige „James Brown“ und der Rocker „Southern Fried Friday Night“. Obendrein gibt es auf der Platte auch noch einen Special Guest: Als Sänger und Gitarrist ist Warren Haynes (Gov`t Mule“) im Song »Dancin’ in The Rain« dabei. Für diese tolle Platte gibt es von mir verdiente 9 Punkte.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten
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