Baroness
Titel: Gold & Grey
VÖ: 14. Juni 2019
BARONESS sind eine absolute Ausnahmeband. Auch auf ihrem neuen Album „Gold & Grey“ sprengen sie alle Grenzen des Metal Genre. Man könnte die Musik der Amerikaner als Experimental/ Post Metal /Progressive/ Jazz/ Noise/ Rock/ Alternative und was weiß ich noch alles beschreiben. 17 Tracks lang loten sie wirklich alles Mögliche aus und bestechen zudem noch mit schier unglaublicher Musikalität. Die Schlagzeug Figuren von Sebastian Thompson sind rhythmisch so komplex und ungewöhnlich, dass Vergleiche zu einem Genie wie Neil Peart von RUSH in den Sinn kommen. Aber vergleichbar mit anderen Bands sind BARONESS kaum, zu außergewöhnlich ist ihre Interpretation von Rockmusik. Aufgeschlossene Musikfreaks müssen diese Platte gehört haben. Wer eher auf straighten Hardrock steht wird hier kaum glücklich. Was den Genuss der Platte allerdings stark stört ist der unglaublich schlechte Sound, etwas was vielen auch schon auf dem Vorgänger Album „Purple“ sauer aufstieß. Anscheinend will es die Band so und versteht dieses unglaublich schlecht gemischte und übersteuerte Sound Chaos als Kunst. Für mich persönlich versaut dieser Sound allerdings den Hörgenuss und die an sich saustarken Songs verlieren dadurch viel von ihrem Reiz. Mit einer vernünftigen Produktion wäre hier mehr drin gewesen als knappe 7 Punkte. Schade drum.
Chris Strieder vergibt 7 von 10 Punkten
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