Titel: Ain`t worth a Damn/ Live
VÖ: 13. April 2018
Ab und an möchte ich auf dieser Seite auch mal Platten vorstellen die nicht unbedingt dem Rockbereich zuzuordnen sind. Dem Blues in seiner reinsten, ursprünglichsten und auf das Nötigste reduzierten Form hat sich „Bad Temper Joe“ verschrieben. Nur ein Mann, gesegnet mit einer Whiskey getränkten und rauen Stimme, und sein unglaublich authentisches Slide/ Fingerstyle Gitarrenspiel auf der Steel String Gitarre. Die CD wurde live aufgenommen und hat einen Wahnsinns Sound. Es klingt als würde „Bad Temper Joe“ mit seiner alten Gitarre in einem verqualmten Club direkt vor einem sitzen. Jeder Atemhauch und jedes Saitenrutschen auf seiner Gitarre klingt transparent und glasklar.“ Ain`t worth a damn“ ist bereits die siebte Platte von „Bad Tember Joe“ und bietet acht Eigenkompositionen, von denen besonders „If tears were diamonds“ und „Man for the road“ herausragen, plus eine Coverversion von „Willie Dixon`s“ Spoonful. „Bad Temper Joe“ ist der ultimative Nachfolger der leider bereits verstorbenen Blues Giganten „Chris Whitley“, „Rory Gallagher“ und „Johnny Winter“. Wer eine Ader für akustischen und unverfälschten Blues hat kommt an dieser tollen Scheibe nicht vorbei.
Chris Strieder vergibt 9 von 10 Punkten
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