Age of Reflection – A New Dawn

Age of Reflection

Titel: A New Dawn

AOR Heaven (Soulfood)

VÖ: 27. September 2019

Der Grunge kam wohl für einige doch zu früh. Auf diese Aussage kann man sich festlegen, wenn man sich die Flut an aktuellen Bands ansieht, die sich im musikalischen Gewand der 80er Heroen kleiden. Die Renaissance des Hairmetals beflügelt auch die Schweden von AGE OF REFLECTION mit ihrem zweiten Werk „A New Dawn“. 2013 vom Gitarristen Carl Berglund und Bassisten Jan Skärming gegründet, folgte 2017 das Debüt im Stile des klassischen AOR mit gefühlvollen Harmonien. Diesen Weg gehen AoR mit „The New Dawn“ konsequent weiter. Teils stark an die Wegbereiter Journey & Co angelehnt schaffen es AGE OF REFLECTION der Magie der alten Tage neue Energie einzuhauchen. Der musikalische Arbeitsnachweis erstreckt sich über elf ansprechende Songs, die nicht den Anspruch haben, den Melodic Rock neu zu erfinden, aber auch weit davon entfernt sind, Plagiatsvorwürfe befürchten zu müssen. AoR bereichern die Szene mit einer rundum gelungenen Scheibe, an der es nichts auszusetzen gibt. Innovation überlassen sie anderen und besinnen sich auf ihre Stärken, die zweifellos vorhanden sind. Nachdem das mystische Keyboard /Gitarrennintro ins Titelstück überleitet lässt sich schnell erahnen,wohin die nächste Dreiviertestunde führen wird. Melodische Rocknummern mit nicht zu verkennender Qualität gekonnt transportiert vom Sänger Lars Nygren und erneut unnachahmlich abgemischt von Mr. Mårtensson (Eclipse, W.E.T., Nordic Union), der dem Ganzen den passenden Rahmen verpasst. „Here I Stand“ hat schon ordentliche Bon Jovi Versatzstücke im Riff, vereint aber die im Info Sheet angekündigten emotionalen Harmonien mit der Kraft des amerikanischen Hardrocks ebenso wie das getragene „What If I Break“. Die Nummern „Go“, „Never Alone Again“und „Write It On The Wall“ tragen ein handwerklich mehr als gelungenes Album, mit einigen wirklich schönen Songideen, die durch ausgewogene Instrumentierung überzeugen. Warme Keyboards, saubere Gitarren, alles passend an der richtigen Stelle und unaufgeregt dargeboten. Wenn die zwar gelungene, aber dann doch leider auch etwas an Einfallslosigkeit kränkelnde Coverversion „I Just Died“ von Cutting Crew stilistisch komplett ins Gesamtkonzept passt, weiß man, wohin die Reise AGE OF REFLECTION bieten auf ihrem zweiten Album mehr als soliden, guten Mainstreamrock, der sich nicht durch Exklusivität von der Masse abhebt, aber auch nicht in ihr unterzugehen droht.
Rüdiger König

Tracklist:
01. Aurora
02. A new dawn
03. Stay with me
04. Here I stand
05. Until death do us part
06. What if I break
07. Go
08. Never alone again
09. (I just) Died in your arms
10. Write it on the wall
11. Can’t let go

Darkstars-Team vergibt 8 von 10 Punkten

Anzeige

A New Dawn
  • Age of Reflection, A New Dawn
  • Aor Heaven (Soulfood)
  • Audio CD

Werbung mit Transparenz! Durch den Einkauf von Produkten über die hier gesetzten Amazon-Links kann das Fan-Projekt darkstars.de Provisionen erhalten, was aber für die Käufer preislich kein Nachteil ist. Siehe auch Projektfinanzierung darkstars.de.

Letzte Aktualisierung am 18.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here