Interview mit Storm Seeker zum Album „Guns Don’t Cry“

Bildnachweis: Pressefotos

Am 29.01.2021 erblickt eine ganz besondere Perle das Licht der sieben musikalischen Weltmeere. Die nautischen Folk Metaller von Storm Seeker veröffentlichen ihren zweiten Longplayer „Gun’s Don’t Cry“. Passend dazu hier nun ein aktuelles Interview mit der bunten Truppe.

Worum geht es auf eurem neuen Album?

Generell ist dieses Album etwas fröhlicher und partylastiger als das Letzte. Wir widmen uns aber auch ernsten Themen, wie dem Finden des Kurses und der Navigation, was ja auch für das eigene Leben repräsentativ und wichtig sein kann. Ein weiteres Thema sind irrwitzige Piratengeschichten. Zum Beispiel erzählt Timothy in „Naval Hitchhike“ wie er per Anhalter über die sieben Weltmeere schippert. Da kann schon mal ein Bein verloren gehen, aber Hauptsache der Rum geht nicht aus! Für uns ist es auch wichtig dass wir uns durch andere nicht verbiegen lassen und unseren „Kurs“ beibehalten, manchmal springt da ein schmucker Pirat oder eine schöne Piratin in den Weg und lenkt uns kurze Zeit von unserem Handwerk ab, doch letztendlich finden wir immer wieder zu Piraterie zurück und wenn sie uns alles nehmen, so bleibt uns doch der Rum und die Feuerwaffen. Es ist eben alles nicht so leicht als Pirat, wenn man es denn erstmal geschafft hat ein echter Pirat zu werden, dann lauern viele Gefahren: Gestrandet auf einer Insel, gefräßige Haie, die kalten Strudel der See, dein Haustier hackt langsam aber sicher dein Schiff zu Kleinholz…..was uns nicht umbringt macht uns nur stärker.

Wie seid ihr an die Songauswahl herangegangen?

Eine gute Mischung ist wichtig. Hierbei legen wir Wert auf eine Prise Epik, gute Geschichten und Humor….doch darf auch der Alkohol nicht zu kurz kommen. Auch ein Pirat darf mal weinen, aber ein Schluck Rum und dann geht es schon! Der Song „Compass“ handelt davon nicht den Kurs zu verlieren und dass der Kompass einem den Weg zeigt. Was bedeutet euch persönlich der Song? Was ist euer Kompass im Leben? Im Bandleben ist es die Musik und das Zusammenarbeiten mit den Teammitgliedern. Manchmal verstrickt man sich da in haarsträubende Ideen und da braucht man jemanden der einen wieder auf den Teppich holt und sagt: „Ein Rum spuckender Rasenmäher? – Dein Ernst?!?“

Was könnt ihr uns über den Titeltrack „Guns Don’t Cry“ verraten?

In diesem Song geht es um das Leid, das Timothy als waschechter Kapitän mit den Damen hatte. Es ist eben nicht so einfach als Pirat, der ständig auf Reisen ist den Ansprüchen einer Lady zu genügen. Aber zum Glück hat er ja noch seine wahre Liebe und treuste Begleiterin. Wer das ist erfahrt ihr im Track. 😉

In dem Song „Mahlstrom“ singt ihr in gleich drei verschiedenen Sprachen. Welche sind das und warum habt ihr euch für dieses ungewöhnliche Stilmittel entschieden?

In Mahlstrom geht es um eine uralte nordische Legende die erzählt wie die Meere salzig wurden. Da Fabi Dänisch lernt, lag der Entschluss nahe ein wenig von der Magie der Geschichte in den Song zu bannen. Aber wir wollten auch, dass unsere Hörer die Geschichte und sofort verstehen können. Außerdem haben wir in diesem Song den Teufel als Gast. Seine diabolische Stimme klingt auf Deutsch wirklich unheimlich.

Ihr covert auf dem Album den 60er Jahre Klassiker „Itsy Bitsy Teenie Weenie HonoluluStrand-Bikini“. Wie seid ihr auf diese Idee gekommen? Warum ist es genau der Song geworden?

Ich glaube wir saßen leicht angeheitert zusammen, Olaf hatte ein Buch mit „den schönsten Volksliedern“ geschenkt bekommen, nach heißen Diskussionen über „Mein Hut der hat drei Ecken“ und der „Vogelhochzeit“, hat der Strandbikini unsere gewärmten Herzen erobert. Und mal ehrlich: wer stellt sich Ughar nicht ab und zu im Bikini vor?

Was unterscheidet „Guns Don’t Cry“ von euren bisherigen Alben?

Die Atmosphäre ist eine völlig andere. Weniger Schwere lastet auf den Songs. Natürlich gibt es die gewohnten epischen Riffs und Soli, doch kann das Leben ja nicht immer melancholisch und schwierig sein. Und wenn doch, dann weiß ein wahrer Matrose sich mit diversen Flüssigkeiten zu helfen! Außerdem haben wir viele tolle Gäste auf dem Album! Das bereichert unsere Musik und die Klang-Palette!

Wie würdet ihr jemandem das Album schmackhaft machen, der euch nicht kennt? Was unterscheidet Storm Seeker von anderen Künstlern (eurer Szene und generell)?

Storm Seeker zeichnet sich durch die vielen verschiedenen Folkinstrumente im Mix mit den Metalriffs aus, dieser macht den ganz eigenen Klang mit starkem Wiedererkennungswert und Charakter aus. Alle Bandmitglieder arbeiten stark an ihrem Können und haben große Ambitionen. Wer eine Mischung aus feucht-fröhlicher Folkmusik mit starken, brechenden Metalriffs und eine Prise Epik sucht, sollte reinhören, aber auch alle anderen, denn Storm Seeker sind keine 0815 Piratenband mit den ewig gleichen Songs.

Das Bomben-Album, sowie die limitierte Fanbox und die Vinyl, können hier vorbestellt werden: https://nocut.shop/guns-dont-cry

 

 


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