Interview mit Liquid Steel
TEMPUS FUGIT – 183 Tage, 26 Wochen, 262800 Minuten ,…
Liquid Steel haben vor etwas mehr als einem halben Jahr (21.05.2021) ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Grund genug nach 183 Tagen, 26 Wochen, 262800 Minuten und vielen Meldungen über Corona uns mit dem Sänger Fabio Carta, dem Drummer Martin Eberharter und dem Gitarristen Philipp Gimpl zu treffen und über Allgemeines, den Aufnahmeprozess und über Angelegenheiten abseits der Musik zu reden.
Stellt euch bitte kurz vor?
Martin: Hallo Chris, hi Darkstars-Maniacs! Wir sind Liquid Steel aus Österreich, musikalisch machen wir klassischen Heavy Metal. Uns merkt man Spielfreude ganz besonders bei Shows an und auch auf “Mountains Of Madness“ höre ich diese Leidenschaft. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden ein Demoalbum und 3 Langrillen veröffentlicht, das aktuelle Album ist am 21.05. auf Metalizer Records erschienen. Wir sind eine Band, die offen für Neues ist und die Abwechslung liebt. Deshalb sind unsere Alben auch recht bunt gemischt von den Songs her, dennoch harmonieren diese als Gesamtes. Wir machen das, was uns gefällt! Ich finde unsere Lieder haben tolle Melodien und der Chorus bleibt einem im Ohr. Das Besondere beim aktuellen Album ist, dass mit Phil – ein jahrelanger Freund der Band – uns zusätzlich noch jemand bei den Recordings unterstützt hat. Er hat mit seinen super Backings das Album einfach zusätzlich aufgewertet!
“Mountains Of Madness“ ähnelt den Vorgängeralben – mir fiel auch auf, dass ihr mehr auf Backingvocals wertgelegt habt. Phil ist jedoch nicht auf dem Bandfoto zu sehen, genaue Beobachter konnten ihn als Mitwirkenden aber im Booklet entdecken. Phil, bitte stell dich kurz vor. Wie hast du die Jungs von Liquid Steel kennengelernt? Wie kam die Zusammenarbeit zustande?
Phil: Ich habe die Jungs ein paar Mal in Innsbruck live gesehen, das war noch ganz am Anfang (so ca. 2012). Mir fällt da der Gig mit Diamond Head im Harleys ein und noch 1 bis 2 weitere Shows! Fabio hat damals in diesem Lokal gekellnert und so haben wir uns kennengelernt. 2015 bin ich dann das erste Mal mit den Jungs zu einem Gig mitgefahren und hab mich sofort mit allen super verstanden. Ich habe auch mit meiner Band – Into The Tempest – bei der Releaseshow zu Fire In The Sky als Support gespielt. Später habe ich die Jungs dann mehrmals als Gitarrist oder Sänger unterstützt, deshalb werde ich manchmal auch als die Bandhure bezeichnet 😉. Mich verbindet mit allen 5 Musikern eine super Freundschaft und deswegen macht es auch immer Spaß mit ihnen zu spielen, ob im Proberaum oder auf der Bühne!
Wie lief das Recording ab? Verlief die Arbeit im Studio harmonisch oder war die Situation manchmal auch angespannt?
Martin: Natürlich kommt jeder bei so einem Projekt an seine Grenzen. Man ist ehrgeizig und muss auf Knopfdruck abliefern. Neue Ideen sofort umzusetzen ist auch nicht immer ganz einfach. Anspannung pusht und zeigt, dass man es ernst nimmt. Jeder geht mit Stress anders um. Beim Recording habe ich das Feedback unseres Producers genossen – danke nochmals Jay Hundert für deine super Arbeit! Ich denke, dass ich kritikfähig bin und neue Ideen annehmen kann – Jay und ich waren beim Recorden ein starkes Team. Das war auch bei Fabio und Phil der Fall – beide haben sich bei den Vocalrecordings unterstützt. Es ging einzig und allein um das Projekt und nicht um das persönliche Ego. Unsere Arbeit lief fokussiert, produktiv und harmonisch ab, ich bin mit dem Resultat mehr als zufrieden.
Phil: Hier kann ich Martin nur zustimmen! Die Zusammenarbeit mit Jay war für mich eine total coole Erfahrung! Teilweise wurden neue Ideen, die wir nicht vorbereitet hatten, spontan im Studio umgesetzt und ich denke wir haben auch Jays Ideen recht schnell einsingen können. Als Sänger finde ich es oft schwierig eine „neue“ Melodie, die gerade erst entstanden ist, sofort richtig anzuwenden. Wir haben es aber zu dritt recht gut hinbekommen, finde ich! Wie Martin auch erwähnt hat, spielt bei uns wirklich Ego keinerlei Rolle – so eine angenehme Atmosphäre hätte ich mir echt nicht erwartet im Studio!!
Das klingt nach einer konstruktiven und positiven Arbeitsweise. Welcher Song hat sich am meisten im Studio entwickelt und welcher Song war während des Recordings die größte Herausforderung für euch?
Fabio: Am meisten entwickelt hat sich definitiv “Alpine Warrior”. Der Song war anfangs sogar ein Wackelkandidat und ist im Studio gewachsen.
Martin: Ja, Fabio – da waren wir wohl alle überrascht, als wir immer wieder Updates aus dem Studio bekommen haben. “Alpine Warrior“ hat sich wirklich extrem entwickelt. Da hat auch Mike Young mit seiner tiefen Erzählstimme seinen Anteil daran. Dieser Song war für mich beim Recording auch deshalb eine Herausforderung, weil wir da bewusst viele Dinge probiert haben.
Phil: “Alpine Warrior“ war für mich auch ein ziemlicher Favorit als Fabio und ich uns hier die Backingvocals überlegt haben. Es ist eine etwas untypische Melodie in der zweiten Stimme und ich finde das lässt den Chorus noch ein bisschen mehr hervorstechen! Weiters möchte ich beim ganzen Album auch die Texte loben! Besonders die ernsthafteren Themen hat Fabio diesmal sehr treffend formuliert, Victim Of The Night, Alpine Warrior, Mountains Of Madness, City Lights, Thunder and Lightning und Traveller In Time finde ich textlich sehr gelungen! Lustigerweise war für mich City Lights im Studio die größte Herausforderung. Eigentlich ein relativ simpler Song, bei dem wir nicht viel vorbereiten mussten – das dachten wir zumindest so …😊! Jay hat hier viele tolle neue Ideen beigesteuert, die für mich nicht immer einfach umzusetzen waren!

Pic: Flo Glanzl
Mir gefällt euer Vorgänger auch gut, persönlich finde ich aber “Mountains Of Madness“ stärker. Gibt es Unterschiede zu “Midnight Chaser“ – sei es in der Arbeitsweise oder beim Endprodukt?
Martin: Der Songwritingprozess bei „Mountains Of Madness“ war ziemlich ähnlich dem der vorigen beiden Alben. Die meisten Ideen stammen von Julle, er lässt uns die Rohversionen der Songs zukommen und dann geht es in den Proberaum. Dort merkt man gleich, welche Songs der Band liegen. Ich war im Spätsommer 2019 mit den Drums fertig, durch die Pandemie hat sich die Fertigstellung natürlich verzögert. Der Unterschied zu anderen Recordings war, dass man meistens nur mit dem Produzenten im Studio war oder Julle auch von zuhause aus Gitarrenspuren eingespielt hat. Bei “Midnight Chaser“ waren eher die Gitarren im Vordergrund, ich höre das Album total gerne. Ich finde unser Producer hat aber bei “Mountains Of Madness“ bezüglich des Sounds noch eine Steigerung erzielt. Das Album klingt dynamisch, frisch und passt soundtechnisch irgendwie perfekt zu uns als Band. Jay hat die Spielfreude und Energie der Band eingefangen. Es wurde auch mehr Wert auf die Backings gelegt. Ich habe es genossen, dass coronabedingt nicht zu jeder Zeit die ganze Band vor Ort war. Ein weiterer Unterschied war auch, dass wir für den Mix einfach durch die Pandemie mehr Zeit hatten. Wir konnten das Album immer wieder mit frischen Ohren bewerten, ohne uns in Details zu verirren. Wir gingen in einigen Bereichen detailverliebter vor und bauten auch erstmals ein Melotron ein, das Jay einspielte.
Seit dem Release von „Midnight Chaser“ sind jetzt 5 Jahre vergangen. Was passierte bei euch in dieser Zeit?
Martin: 2016, nach dem Release von Midnight Chaser, haben wir auch einige Zeit nicht an neuen Songs gearbeitet. In dieser Phase hat sich bei jedem von uns auch privat einiges verändert und wir waren abseits vom Bandleben recht eingespannt. Zudem spielten wir immer wieder Shows und waren für 7 Tage in Kroatien, Serbien und Bulgarien mit “Midnight Chaser“ unterwegs. Es sind dann immer mehr Ideen entstanden und der Songwritingprozess machte Fortschritte. Mitte 2019 haben wir mit der Preproduction für das Album begonnen, durch Corona hat sich die Fertigstellung natürlich verzögert. Vor einem halben Jahr wurde “Mountains Of Madness“ veröffentlicht. In den letzten Monaten haben wir einige Konzerte gespielt. Den letzten Auftritt hatten wir zu sechst – mit 3 Gitarristen!
Warum 3 Gitarren, wollt ihr damit einer britischen Band nacheifern?
Martin: Natürlich sind wir alle große Fans dieser Band, aber damit hat es nichts zu tun, haha. Wie gesagt, Phil hat in den letzten Jahren bis auf den Bassisten und mich alle Musiker in unserer Band auf der Bühne vertreten. Er ist seit Jahren eigentlich bei jeder Show dabei – fährt mit dem Bus, hilft beim Ausladen und Aufbauen oder unterstützt uns beim Merch. Immer wieder waren wir bei den Auftritten für kurze Zeit zu sechst auf der Bühne und er hat mit Fabio gemeinsam performt. In den letzten Monaten hat er dann wieder einen Gitarristen vertreten und wir kamen auf die Idee, dass es auch mit einem Mann mehr funktionieren könnte. Die 3 Gitarreros haben sich dann abgesprochen und ihre Parts abgemacht. Ich finde die 3 Jungs ergänzen sich super, auch musikalisch! Viele Songs lassen sich mit 3 Gitarren einfach besser umsetzen, weil am Album ja auch mehrere Spuren eingespielt worden sind. Ich mag, wenn bei zweistimmigen Melodien die zusätzliche Rhythmusgitarre weiterspielt. Zudem singt Phil super und gibt auch immer auf der Bühne alles! Für uns hat sich im Grunde nicht viel verändert – wir fahren wie gewohnt gemeinsam zu sechst zu den Shows. Phil ist vom Helfer, der im Hintergrund mitwirkt, auf die Bühne gewechselt.
Seid ihr jetzt immer in dieser größeren Besetzung auf der Bühne zu sehen?
Martin: Ich kann nicht sagen was in Monaten oder Jahren ist. Jetzt im Moment macht es in dieser Besetzung Spaß. Wir sind ja wirklich alles Freunde, unternehmen auch abseits der Band immer wieder etwas gemeinsam. Auch Phil ist mit Herzblut dabei und tut dem Projekt “Liquid Steel“ gut. Wir wären ja dumm, wenn wir sein Können nicht in die Band einfließen lassen würden. Es macht einfach Sinn und wertet uns auf. Ich hoffe noch viele Konzerte mit den 5 Jungs zu spielen!
Phil: Für mich ist es total geil mit allen Jungs auf der Bühne zu stehen, meistens war ich ein krankheitsbedingter Aushelfer 😊. Somit hat dann leider bei vielen Auftritten „einer gefehlt“. Es macht Spaß und ich denke die dritte Klampfe wertet das Gesamtpaket schon auf! Wie es genau weitergeht kann ich selbst nicht sagen. Mir macht es Spaß und ich möchte in dieser Besetzung so viele Gigs wie möglich spielen. Andererseits muss man auch realistisch sein, wir arbeiten alle in Vollzeitjobs und manchmal kann auch krankheitsbedingt wer ausfallen!

Pic: Bernhard Schösser
Was treibt euch an Musik zu machen?
Fabio: Mich persönlich treibt in erster Linie der Spaß an der Freude an. Wenn mir das, was ich in meiner Freizeit mache, keine Freude bereitet, läuft irgendetwas falsch. Natürlich möchte ich mich auch ständig verbessern. Wir alle gehen die Sache (mittlerweile) auch etwas ernster an, aber im Vordergrund steht immer noch der Spaß. Zusammen mit Kumpels Krach zu machen ist eines der schönsten Beschäftigungen, die es gibt, ganz nebenbei haben wir bereits 3 Alben rausgebracht.
Phil: Gitarre spielen und Singen sind mit Abstand die Dinge, die ich am liebsten mache, und ein paar Bier nach der Probe klingen auch nie schlecht 😉. Wenn wir zusammen proben oder auf der Bühne stehen, kann man bei uns ganz klar den Spaß fühlen, den wir haben. Während wir spielen, haben alle untereinander kleine Späße laufen und binden auch das Publikum recht gut ein, denke ich! Mit den Jungs zu spielen und uns selbst ein bisschen zu feiern – das macht mir am meisten Spaß!
Warum sollte sich ein neuer Metalhead Liquid Steel anhören?
Fabio: Als ich anfing Metal zu hören konnte es nicht schnell genug und härter werden, mit der Zeit langweilte mich das aber und ich kam wieder zurück zum Heavy Metal und entdeckte noch sehr viele neue und alte Bands (wieder). Warum jetzt ein neuer Metalhead ausgerechnet uns anhören sollte? Naja, wir haben 3 full-length Alben, auf denen wir hauptsächlich klassischen, melodischen Heavy Metal spielen. Wenn du auf twin guitar Harmonien und gute Melodien stehst, bist du bei uns an der richtigen Adresse. Mir ist wichtig, dass ein Chorus hängen bleibt und ein Lied richtige Hooks hat, die dich packen. Wenn du darüber hinaus eine echte Band sehen willst, die ihre Instrumente spielt und Spaß auf der Bühne hat, kannst du ruhig ein Ohr wagen.
Phil: Ich kann das aus Fan-Sicht glaube ich gut beurteilen, so bin ich ja zu Liquid Steel gekommen! Man merkt die Spielfreude und die Leidenschaft bei jedem Song und jedem Gig! Für mich war zum Beispiel eine frühe Nummer wie “Riding High“ der Moment wo ich wusste, dass ich die Band live wieder erleben möchte.
Streaming ja, nein? Wie hörst du Musik?
Phil: Ich bin dagegen, da für den Künstler keine angemessene Entlohnung dahintersteht! Ich verstehe aber, dass man dadurch natürlich neue Künstler/Alben entdecken kann, ohne gleich in die Brieftasche greifen zu müssen. Andererseits kann ich mir auch Konzerte von mir unbekannten Bands anschauen und dann mit dem Kauf physischer Tonträger bzw. Merchandise auch die Künstler unterstützen! Ich bin in dieser Beziehung aber sicher auch sehr altmodisch, als Kind der 90er jedoch ein CD-Sammler und besitze nur sehr wenig Vinyl!
Fabio: Jein. Es ist Fluch und Segen zugleich. Ich selbst bevorzuge physische Tonträger, vor allem Vinyl, kaufe aber auch noch CDs. Streaming ist nicht mehr wegzudenken, aber ich sehe die Entwicklung auch durchaus kritisch. Während die Großen abkassieren bleibt den kleinen Bands nicht viel übrig. Andererseits hören uns somit auch Menschen von überall auf der Welt, was ohne Streaming eher nicht der Fall wäre. Ich streame auch durchaus um neue Bands anzuchecken und hab dadurch auch einige Leckerbissen, wie zuletzt Warrior Path, für mich entdeckt. Ich glaube im Streaming liegt definitiv die Zukunft (wenn wir da nicht bereits angekommen sind) aber physische Tonträger (vor allem Vinyl) werden sicher nicht aussterben. Ich finde man sollte sich zum Musik hören Zeit nehmen. Wenn ich bewusst Musik hören will, dann will ich in eine andere Welt eintauchen. Dazu setze ich mich zu meinem Plattenspieler, setz mir die Kopfhörer auf, schau mir das Cover an und lese die Texte durch. Viele wissen heute oft gar nicht mehr was ein Album ist und dass man sich dabei was überlegt hat, ich finde das geht im schnelllebigen Streaming definitiv verloren.
Ihr seid nun einige Jahre im Geschäft, welchen Tipp würdest du einem Musiker Anfang 20 geben?
Fabio: Such dir ein anderes Hobby…. Schmäh. Ich würde sagen, mach das worauf du Lust hast, denk nicht zu viel darüber nach was du machst und lass dir bloß nichts kleinreden. Zieh dein eigenes Ding durch und lass dich nicht beirren. Hör manchmal auf gut gemeinte Ratschläge von (Musiker)kollegen, aber geh keine musikalischen Kompromisse ein. Du lebst nur einmal, du bist einzigartig, das was du machst ist einzigartig, sei du selbst, sei echt. Wenn du nicht authentisch bist, kauft dir das kein Mensch ab.
Welche Einflüsse abseits von Metal entdeckst du in der Musik von Liquid Steel?
Fabio: Keine Richtung im Speziellen, aber wir stehen definitiv auf Intros und Outros, die sich zum Storytelling einfach ideal anbieten. Julle ist großartig darin und versteht es einen Song aufzubauen. In unserem Titeltrack vom letzten Album “Mountains Of Madness” höre ich einige klassische Einflüsse, der Chor bei unserem letzten Song auf dem Album “Thunder and Lightning” hat was Gregorianisches an sich und das Outro, welches unser Producer Jay gespielt hat, ist an orientalische Musik angelehnt. Das Solo in Samurai ist meines Wissens der japanischen Notenskala entnommen. Wir mögen es einfach einige Sachen, die zum Song passen, auf uns zu adaptieren. Meistens funktioniert das sogar. Unsere Gitarristen und auch Jay Hundert, unser Produzent bei den letzten beiden Alben, haben ein super Gespür dafür was gut ist und was nicht. Einzige Bedingung, es muss songdienlich sein.
Phil: Ich kann Fabio hier zustimmen, für eine sogenannte „Traditional Heavy Metal Band“ gibt es bei Liquid Steel schon auch gewisse Seiten, die sich eine „reine Oldschoolband“ eventuell nicht traut! Einige Songs sehe ich auch fast eher im Hardrock eingeordnet als im Heavy Metal, wobei wir nicht alles immer in Schubladen strikt einteilen sollten! Hört euch einfach unser Zeug an und beurteilt selbst 😉!

Pic: Flo Glanzl
Humor und Metal passen zusammen weil…. oder gehören nicht zusammen?
Fabio: Ich finde ja, wobei bis zu einem gewissen Grad. Wir sind sicher keine Spaßband à la JBO oder so, aber ich finde man sollte im Metal nicht immer alles so ernst nehmen. Wir mögen es rumzualbern und wir sind im Prinzip 6 große Kinder. Das große Aber ist, wir nehmen unsere Musik ernst. Es ist ok, Spaß zu haben und das auch auf der Bühne zu zeigen, wir sind aber auch mal von einem Fan als “Spaßband” abgetan worden, worüber wir nicht gerade happy waren. Wahrscheinlich sind wir mit unserem eigenwilligen Humor bei unserem ersten Video etwas über das Ziel hinausgeschossen. Ich finde das aber auch nicht weiter schlimm.
Was steht bei euch an in den nächsten Monaten?
Martin: Wir werden fleißig proben und schauen, dass wir im kommenden Jahr einige coole Shows und Festivals spielen. Gespannt bin ich auf das Songwriting, weil jetzt ja ein Mann mehr Input liefern kann ….
Phil: Ich hoffe, dass 2022 wieder einige Shows gespielt werden, vor allem Covid-bedingt! Falls Ideen meinerseits entstehen, die sich bei Liquid Steel verwenden lassen, habe ich natürlich auch nichts dagegen.
Danke für das entspannte und informative Interview. Ganz besonders interessant fand ich die Rolle von Phil in der Band, der ja wirklich schon viele Tätigkeiten bei Liquid Steel übernommen hat. Ich hoffe Liquid Steel sind weiterhin fleißig und lassen schon bald ihr nächstes Album entstehen. Die letzten Worte gehören euch….
Phil: Danke fürs Interview!!! STAY HEAVY!!!!
Martin: Gebt “Mountains Of Madness“ eine Chance – ich finde auch noch nach einem halben Jahr, dass es ein starkes Album ist. Wir freuen uns auf kommende Konzerte und Festivals. Thx für das Interview – In Steel we trust!
Fabio: Danke für das Interview darkstars.de! Wir sind stolz auf unser Album und freuen uns immer live zu spielen. Wenn uns diese Pandemie eines gelehrt hat, ist es wieder die einfachen Dinge im Leben zu schätzen. Geht wieder öfter zu Gigs, geht mit alten Kumpels auf ein Bier oder nehmt euch die Zeit wieder mal euer Lieblingsalbum aufzulegen und vor allem lasst euch nicht ärgern.














