Interview mit Kris Barras (Kris Barras Band, Supersonic Blues Machine)

Bildnachweis: Adam Glagla

Der 33 jähre Brite Kris Barras gilt als der neue Stern am Blues und Gitarrenrock Himmel. Mit seinem neuen Album „Light it up“ https://darkstars.de/review/kris-barras-band-light-it-up/ hat er ein ganz heißes Eisen im Feuer. Auch als Sänger und Gitarrist der „Supersonic Blues Machine“ um „ZZ Top“ Frontmann Billy Gibbons konnte er sich in Fachkreisen schon einen Namen machen. Was mir der sehr sympathische Musiker, der in der Vergangenheit sogar auf eine Karriere als international erfolgreicher Kampfsportler zurückblicken kann, alles zu berichten wusste lest ihr nun in unserem Interview, welches ich im Vorfeld seines umjubelten Konzertes im Dortmunder Musiktheater Piano am 25.09.2019 führen konnte. Im Anschluss des Interviews ging es für Kris Barras und seine Band direkt auf die Bühne. Mehr dazu findet ihr unter https://darkstars.de/impression/kris-barras-band-musiktheater-piano-dortmund-25-09-2019/

Chris:
Hi Kris, erzähl doch unseren Lesern mal wie alles mit der Musik für dich angefangen hat?

Kris:
Ich fing mit 5 Jahren an Gitarre zu spielen. Mein Vater war auch Sänger und Gitarrist und spielte in verschiedenen Bands. Ich schaute mir viel von ihm ab und mit 9 Jahren hatte ich mein erstes Konzert mit einer seiner Bands. Sein Lieblings Gitarrist war Gary Moore und so wurde Gary auch mein erster Gitarrenheld. „Wild Frontiers“ ist bis heute mein Lieblingsalbum von ihm. Mit 11 hatte ich dann meine erste eigene Band mit Schulfreunden.

Chris:
Dein neues Album „Light it up” geht etwas in die Classic Rock Richtung und erinnert mich teilweise an die Band „Thunder“. Kennst du die?

Kris:
Natürlich, „Thunder“ gehören zu meinen absoluten Lieblingsbands. Mit ihnen verglichen zu werde nehme ich als Riesen Kompliment. Sie gehörten zu den ersten großen Bands, die ich damals live gesehen habe. Als ich 10 Jahre alt war spielten sie in meiner Heimatstadt. Ich ging dort hin und ihre Livepower blies mich förmlich um. Sie gehören zu den besten Rock Bands überhaupt.

Chris:
Was kannst du uns über die Mitglieder deiner Band erzählen?

Kris:
Unser Keyboarder Josiah J Manning war zu aller erst unser Produzent. Als es dann ans Touren ging war er die erste Wahl. Bassist Elliott Blackler kenne ich schon aus Teenager Tagen, wir spielten zusammen in verschiedenen Bands in Pubs und Clubs. Drummer Bill Hammet ist erst kurz vor der Tour zu uns gestoßen und ganz frisch dabei.

Chris:
Betreibst du noch Kampfsport?

Kris:
Nein, ich bin viel zu sehr mit Musik beschäftigt. Ich bin ständig auf Tour und finde keine Zeit dafür. Ich war schon seit 18 Monaten nicht mehr im Fitnessstudio. Auch vor den Shows finde ich nicht die Zeit dafür. Soundchecks und Interviews gehen da vor.

Chris:
Wie kam es dazu das du bei der Band „Supersonic Blues Machine“ einsteigen konntest?

Kris:
Wir haben in London damals als Vorband der „Supersonic Blues Machine“ gespielt. Genau zu dieser Zeit suchten sie nach einem Nachfolger für Lanze Lopez, der die Band verlassen wollte. Man kannte mich also und nach einigen Gesprächen und gemeinsamen Drinks hatte ich den Job.

Chris:
Wie fühlt es sich so an mit einer lebenden Legende wie Billy Gibbons auf der Bühne zu stehen?

Kris:
Ein Traum, Billy ist eine absolute Ikone und mit ihm spielen zu dürfen ist unglaublich. Ich habe früher in Pubs oft ZZ Top Cover Versionen gespielt und nicht mal im Traum daran gedacht das mit dem Original zu tun. Er ist einer der coolsten Typen im gesamten Musik Business.

Chris:
Kannst du von der Musik leben?

Kris:
Ja, es ist mein Fulltimejob. Wir sind ständig auf Tour, ich kenne mein Zuhause kaum noch. Der Schlüssel, um heutzutage von der Musik zu leben ist Live spielen. Mit CD Verkäufen kommt man nicht mehr weit.

Chris:
Wie kamst du zu deiner Plattenfirma Mascott Records?

Kris:
Auf einem großen Blues Festival in England traf ich die Jungs zum ersten Mal. Eines Tages bekam ich eine E-Mail des Label Bosses, ob ich an einem Plattenvertrag interessiert wäre. Das war ich natürlich, denn es ist das beste Label für Blues basierte Rockmusik überhaupt.

Chris:
Was kannst du über dein Equipment erzählen?

Kris:
Die ganze Band benutzt „In-Ear Monitoring“, für uns funktioniert das hervorragend. Egal wo wir spielen haben wir immer den gleichen fantastischen Sound, ob Club oder Festival Bühne. Ich benutze Kemper Profiler Amps und liebe den Sound. Ich habe früher alle Arten von Röhrenverstärkern gespielt und finde der Kemper klingt genau so gut, wenn man hochwertige Profiles benutzt. Viele Gitarristen mögen Kemper Amps nicht, aber nur weil sie es wo nie ausprobiert haben. Ich benutze die Power Version, weil ich ihn mit Marshall Boxen betreibe um trotz „In -Ear Monitoring“ mehr Druck im Bühnensound zu erzeugen. Wenn man in kleinen Clubs spielt und alles nur über „In-Ear“ laufen würde, dann hätten die Leute vor der Bühne ein Schlagzeugsolo Konzert. Es hilft ungemein einen ausgewogenen Sound zu erzeugen, wenn man noch eine Backline Anlage benutzt. Meine Gitarren kommen von der Firma „Seth Baccus Guitars“ und werden für mich nach meinen Wünschen gefertigt. Ich mag „Rounded Necks“, nicht so dick wie 50ties Les Pauls sondern eher die 60ties Version. Mit abgeflachten Rennhälsen kann ich nichts anfangen. Meine Pickups stammen von „Bare Nuckle Pickups“, die ich liebe. Saiten verwende ich von Elixir.

Chris:
Vielen Dank für das Gespräch und ein schönes Konzert gleich.

Kris:
Vielen Dank, es war mir ein Vergnügen.



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