John Mitchell (u.a. KINO und ARENA) bringt dieser Tage den dritten Teil seiner unter dem Projektnamen LONELY ROBOT gestarteten Albumtrilogie auf den Markt. „Under Stars“ betitelt, bietet auch diese Platte wieder den von John Mitchell gewohnten Mix aus Progrock und AOR, tolle Hooklines und harte Gitarrenriffs an den richtigen Stellen inklusive. Als Sänger und Gitarrist weiß dieser Mann stets zu glänzen, er stellt sein Talent immer im Dienste des Songs. Was John Mitchell zu dem Album berichten konnte erfahrt ihr in unserem kurzen Interview mit dem Vollblutmusiker.

Lonely Robot ist nur eines von vielen deiner laufenden Projekte. Wie und wann hast du die Zeit gefunden, „Under Stars“ zu schreiben und aufzunehmen?

John:
Nun, ich bin eigentlich nicht so sehr so beschäftigt, wie du vielleicht denkst. Es war nicht schwer, die richtige Zeit zu finden, als mir klar wurde, dass die Frist kurz bevorsteht. Es ist erstaunlich, wie eine Frist dich motivieren kann.

„Under Stars“ ist das dritte und letzte Kapitel der Lonely Robot-Trilogie. Was war Ihre Hauptinspiration bei der Schaffung dieses interstellaren Werkes?

John:
Ich habe absolut keine Ahnung. Ich kann mich nicht einmal erinnern, auf die Idee gekommen zu sein. Ich wusste nur, dass ich etwas anderes tun musste, als „It Bites“ fertig war. Ich wollte nur etwas machen, das ein bisschen anders klang als alles, was ich früher produziert hatte.

Könntest du kurz zusammenfassen, worum es in der Storyline von „Under Stars“ geht und wie sie mit den Handlungssträngen der beiden vorherigen Platten zusammenhängt?

John:
Es gibt keine Handlung, es ist kein Konzeptalbum. Ich nenne es ein Themenalbum. Das Thema dieses Mal ist, wie unverbunden wir als menschliche Rasse heutzutage sind. Es ist die sozial ab geschnittenste Zeit das wir je hatten, obwohl wir immer das Gegenteil behauptet haben. Einen Fortschritt kann ich das überhaupt nicht nennen. Das ist es, worum es in den meisten Texten dieses Albums geht, auch wenn sie leicht metaphorisch sind.

Welche musikalische Richtung hattest du für „Under Stars“ und wie hast du es am Ende geschafft umzusetzen?

John:
Ich wollte mich diesmal nur ein bisschen mehr mit Keyboard Sounds beschäftigen. Auf den ersten beiden Alben spielten die Keyboards eine eher unterstützende Rolle, während ich diesmal mit Synthesizersoli und mehr Dominanz der Keys unterwegs war.

Was können die Hörer für eine Botschaft von dem Album erhalten?

John:
Dass wir mehr miteinander persönlich reden müssen. Wir verpassen es ernsthaft soziale Kontakte zu pflegen. Sei kein außer Reichweite befindlicher Social-Media-Zombie. 60% der gesamten Kommunikation geht heutzutage im Fernkontakt verloren. Wir müssen einfach wieder mehr von Angesicht zu Angesicht reden.

Kannst du dir vorstellen, mit „Lonely Robot“ weiterzumachen, obwohl die ursprüngliche geplante Trilogie jetzt fertig ist? Vielleicht mit einem neuen Konzept?

John:
Es ist nur ein Projektname, warum nicht? Ich könnte es Dr. Zephyr und sein lachendes Nilpferd nennen, wenn es mich überkommt … es ist nur ein Titel und es sind nur Songs, auch ohne besonderes Konzept 😉

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