Mit dem „All it takes“ haben „The Blue Poets” das Rockalbum des Jahres am Start. Nach unserem Interview mit Mastermind und Gitarrist Marcus Deml (https://darkstars.de/interview-mit-marcus-deml-the-blue-poets/“) hatten wir nun die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Ausnahmesänger Gordon Grey. Was uns der sympathische Musiker berichten konnte lest ihr nun in unserem exklusiven Interview mit ihm.

Chris:
Erzähl doch unseren Lesern mal wie für dich alles mit der Musik anfing, welches deine musikalischen Einflüsse sind was du bislang so gemacht hast?

Gordon:
Angefangen hat das alles sehr früh. Mit 4 Jahren habe ich angefangen Klavier zu spielen. Nach fast 15 Jahren klassischem russischem Klavierunterricht war damit dann allerdings erstmal Schluss. Ein Klavier lässt sich im Sommer leider schlecht mit in den Park nehmen. Ich habe mir dann selber Gitarrenspielen beigebracht. Das Singen kam erst sehr viel später dazu, wusste lange nicht, dass da überhaupt Talent vorhanden ist. Mittlerweile habe ich mit den unterschiedlichsten Bands/Projekten um die 10 Alben gemacht. Hauptsächlich als Sänger. Meine Einflüsse sind für mein Alter eher untypisch. Die meisten stammen irgendwo aus den 60er und 70er Jahren… ich glaube ich brauche hier keine Liste der Klassiker aufschreiben, die sind vermutlich bekannt 😉

Chris:
Wie bist du auf Marcus Deml gestoßen und zum Sänger von „The Blue Poets“ geworden?

Gordon:
Die Geschichte ist schnell erzählt. Marcus suchte einen Sänger für das erste Album und hat mich durch Zufall gehört. Am nächsten Tag war ich bereits für die ersten Demos im Studio… the Rest is History.

Chris:
Hattest du Bedenken bezüglich der Altersunterschiede innerhalb der Band?

Gordon:
Überhaupt nicht. Musiker (egal welchen Alters) sprechen eine universale Sprache. Wir begegnen uns auf Augenhöhe.

Chris:
Wie groß ist dein Einfluss auf die Entstehung von „Blue Poets“ Songs bezüglich Text und Musik?

Gordon:
Das erste Album hatte Marcus bereits geschrieben, bevor die Band durch mich dann vollständig wurde… da habe ich keine Aktien drin. Unser neues Album haben Marcus und ich zusammen geschrieben. Jeder in seinem Fachbereich. Marcus hat natürlich die Riffs mitgebracht, ich die Melodien und Texte. Ich glaube, dass man das auch hören kann.

Chris:
Wie ist der Stand der Dinge bei deiner anderen Band „Ripe & Ruin“?

Gordon:
Wir waren jetzt den kompletten Sommer über in den Home Studios bei Franz Plasa und haben unser Debutalbum aufgenommen, welches am 24.1.20 auf den Markt kommt. Die ersten Singleauskopplungen sind aber bereits jetzt auf allen Plattformen zu hören. Ende Februar geht es dann auf Deutschlandtour. Alle Dates findet ihr auf unserer Web oder Facebook Seite.

Chris:
Bist du mit dem bislang Erreichten zufrieden und was wünscht du dir für die Zukunft?

Gordon:
Man will als Künstler natürlich immer mehr. Größere Bühnen, mehr Shows etc., aber wenn ich mir die letzten 5 Jahre angucke bin ich extrem zufrieden mit dem was ich alles gemacht habe. Eigentlich war ich durchgehend im Studio oder auf Tour…daran soll sich auch erstmal nichts ändern, dafür habe ich noch zu viele Ideen!

Chris:
Kannst du von der Musik leben oder machts du noch anderes abseits der Bands?

Gordon:
Ich kann von meiner Kreativität leben. Die Musik allein ist zwar ein großer, aber nur ein Teil davon. Ich arbeite unter anderem auch als Sprecher oder Texter. Einen klassischen Nebenjob z.B. als Kellner muss ich nicht mehr machen. Hard Work & Dedication sei Dank 😉

Chris:
Alles klaro, weiterhin viel Erfolg mit deinen Projekten.

Gordon:
Vielen Dank.

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