Auch 2023 waren wir wieder in Belgien um das W-Festival zu besuchen. Mittlerweile ist dieser Termin ein fester Teil der Jahresplanung und wer einmal dort war, der wird uns sicher verstehen.
Dieses Jahr gab es ein paar Neuigkeiten, zum Beispiel dauert das Festival nur noch 3 Tage. Ich denke aber auch das ist genug, da ich im letzten Jahr etwas das Gefühl einer Reizüberflutung hatte. Auch Urlaubs technisch ist es für die Besucher entspannter, wenn das Festival von Freitag bis Sonntag geht.
Da der Sinnersday 2023 nicht ausgetragen wird, wurde auf dem Gelände eine zweite Bühne für die eher düster angehauchte Musik aufgestellt. Diese wurde im Wechsel mit der Hauptbühne bespielt, auf der es eine Zeitreise durch die 80er und 90er Jahre zu hören gab.
Beide Bühnen wurden in großen Zelten verstaut, wobei das pinkfarbene, riesige Zelt der Hauptbühne schon von weitem deutlich zu erkennen war. Dass Schwarz und Bunt sich in Belgien prima vertragen und auch gemeinsam abfeiern können, das haben wir ja schon in den letzten Jahren gesehen. Auch wenn es nicht immer eine schwarze Bühne gab, so war doch in jedem Jahr eine schwarze Tanzfläche an Bord. Bei den Zelten war ich ja am Anfang ein wenig skeptisch. Wie ist der Sound? wie viel Leute passen in die Zelte? geht das Strandfeeling des Festivals verloren? Im Laufe des Wochenendes zeigte sich jedoch, dass die Zelte eine wirklich super Idee waren. Nicht nur, dass sie Wind und Wetter trotzten, sie boten auch einen überraschend guten Sound. Da die meisten Besucher doch eher für das Programm der Hauptbühne gekommen waren, konnte alle, die nicht mehr ins Zelt passten oder wollten, zusätzlich über eine Leinwand im Freiem die Auftritte auf der Bühne verfolgen. Das Strandfeeling blieb also (trotz der Zelte) erhalten, Liegesäcke, Klappsessel und Handtücher gab es, auch wie in den Jahren zuvor auf dem Gelände und auch im Fotograben konnten wieder Muscheln gesammelt werden.

Wem Musikhören nicht reichte, der konnte auch im großen Verkaufszelt shoppen gehen oder sich auf den mittig aufgestellten Bierzeltgarnituren niederlassen um Schutz vor Sonne oder Regen zu suchen.
Fürs leibliche Wohl auf dem Gelände war ebenfalls ausreichend gesorgt und die aufgestellten Bierzeltgarnituren im Verkaufszelt und draußen im Sand waren nie lange besetzt.
Wer beim Essen nicht fündig wurde, der ging einfach über die Straße, da die City von Oostende mit ihren Lokalen direkt an das Gelände grenzt, könnte man auch dort gemütlich einmal Pause machen.
Das Einzige was ich immer noch anmerken muss, ist die Situation für Menschen mit einer Beeinträchtigung beim Gehen oder Stehen. Zwar sind die Verkehrswege mit Platten ausgelegt, aber im Laufe des Tages sammelt sich natürlich auch hier Sand, der das Fortkommen beeinträchtigt. Ich muss aber auch ehrlich zugeben, ich weiß nicht, wie man das hier besser machen kann.
Das zweitwichtigste nach der Musik ist wohl das Wetter bei so einer Veranstaltung und da war uns der liebe Gott echt gnädig. Obwohl die Wetterapp im Vorfeld von 3 Tagen Regen sprach, gab es nur zweimal kurzzeitig richtigen starken Regen und die wenigen kleinen Schauer zwischendurch waren gut zu ertragen. Der Regenbogen über dem Meer entschädigte fürs nass werden und schon nach kurzer Zeit hatten alle wieder ihren Platz im Sand eingenommen.
So schön der Strand in Oostende auch ist, wir waren natürlich in erster Linie wegen der Musik dort und auch dieses Jahr hatte sich die Anreise nach Belgien musikalisch wieder richtig gelohnt.
Ich teile diesen Beitrag mal nicht in Konzerttagen, sondern in die Bühnen auf und starte mit der Mainstage.
In dem großen pinken Zelt spielten an diesem Wochenende :
Björn Again, China Crisis, A Flock Of Seagulls, Midge Ure, Village People;
Time Bandits, Nik Kershaw, Earth, Wind & Fire experience by Al McKay, Wet Wet Wet, Nena, The Human League
Lavvi Ebbel, Genesis (classic), The Cardigans, Natalie Imbruglia, OMD

Schon am Freitag ging es los mit Björn Again. Dieser Auftritt war für mich etwas ganz Besonderes. Da keine große Chance besteht, die Lieder von ABBA nochmals in der Original-Besetzung zu hören, kann man wohl sagen, mehr ABBA geht nicht. Mit drei neuen Gefährten bringt Björn Ulvaeus die unvergesslichen Lieder wieder auf die Bühne. Und jedem, der bei dem Auftritt im Vorfeld noch nicht weiß, worum es geht, dem wird es ganz schnell klar, sobald er die vier dort auf der Bühne mit dem Namenszügen: Agnetha, Anni-Frid, Benny und Björn sieht. Anscheinend war ich nicht alleine mit meiner Meinung, denn obwohl das Festival gerade erst eröffnete, war das Zelt schon ordentlich gefühlt und alle sangen Songs wie „Waterloo“, lauthals mit. Ich für mich, muss sagen, besser ¼ Abba Live, als 4 Avatare in London.

Weiter ging es am Freitag mit China Crisis, natürlich durfte hier ihr größter Hit „Wishful Thinking“ nicht fehlen. Im Publikum wurden die Handys gezückt und nach Aufforderung von Sänger Eddie Lundon zeigte sich hier auch die Textsicherheit der Besucher.

Etwas mehr Stimmung kam dann schon bei der britischen New Wave Band A Flock Of Seagulls auf. Hier wurde von Anfang an im Publikum stimmung gemacht. Anscheinend waren hier schon einige Fans vertreten und auch hier konnte der größte Teil des Zeltes Songs wie „Wishing“, „I Ran“ oder „The More You Live, the More You Love“ lauthals mitsingen.

Das musikalische Highlight dieses Tages war ohne Frage war ohne Frage Midge Ure. Dieser Mann ist eine absolute Legende und obwohl seine Auftritte gar nicht mal so selten sind, freue ich mich jedes mal aufs Neue darauf die eröffnenden Worte „If I was“ zu hören. Hatte ich im Vorfeld bedenken, was die Akustik in dem Zelt anging, so wurde ich hier eines besseren belehrt. Es war ein bombastischer Auftritt mit einer hervorragenden Setlist. Midge Ure ist nicht nur ein erstklassiger Musiker, sondern auch einer der systematischsten Künstler die ich kenne. Hier jagte wirklich ein Hit den anderen. Neben den ganzen Ultravox -Songs durfte natürlich „Fade to grey“ nicht fehlen. Midge Ure wurde auch an diesem Tag wieder zurecht gefeiert. Die meisten Songs wurden so laut mitgesungen, dass zeitweise nur noch das Publikum zu hören war. Auch Midge Ure lies dies nicht kalt und voller Begeisterung erklärte er, dass genau diese Reaktion der Grund ist, immer wieder zum W-fest zurückzukommen. Von mir aus kann es schon nächstes Jahr sein.

Den Ausklang an diesem Abend machte eine Gruppe, bei der es nicht in erster Linie die Musik war, die sie populär machte. Und populär sind sie ohne Zweifel, ich kenne keinen Menschen der „Y.M.C.A“ nicht kennt. Auch wenn sie nicht mehr in der Originalbesetzung unterwegs sind, so war dieser Auftritt wieder so ein W-Fest-Moment für mich. W-Fest Momente, das sind Bands, von denen ich nie geglaubt habe, dass ich sie noch einmal live erleben darf und dann kommen sie nach Belgien. Mit weiteren Hits wie „Go West“, „In the Navy“ und „Macho Man“ und einer Bühnenshow, der man, wenn man Humor versteht einfach nur huldigen muss, endete der erste Tag auf der Hauptbühne mit den VILLAGE PEOPLE..

Am nächsten Tag ging es pünktlich 13:00 Uhr mit den Time Bandits weiter, die auch sofort mit ihrem größten Hit „Live it Up“ starteten.

Der nächstes Künstler auf dieser Bühne hatte eine Menge große Hits im Gepäck. Als nächstes stand hier NIK KERSHAW auf dem Programm und natürlich war das Zelt rappel voll. Es gibt Künstler, die bauen im Alter ein wenig ab, NIK KERSHAW gehört definitiv nicht dazu, seine Stimme hört sich heute noch genauso an wie vor 40 Jahren und genau wie vor 40 Jahren, schafft er es immer noch mit Songs wie „When a Heart beats“, „Riddle“ oder „Wouldn´t it be good“ seine Zuschauer zu begeistern. Bei der Coverversion von „Only You“ ließ er stellenweise einfach das Zelt alleine singen und nach „I Won’t Let the Sun Go Down on Me“ wurde er mit einem heftigen Applaus von der Bühne begleitet.

Nun wurde es richtig voll auf der Bühne. Mit Soul- und Funkmusik und den EARTH WIND & FIRE EXPERIENCE VON AL MCKAY ging es in die frühen 70er Jahre. Mit Saxophon, Trompete und Posaunen im Gepäck und Stücken wie „Shining Star“ oder „Can’t Let Go„ brachten sie das Publikum dazu die Hüften schwingen zu lassen und als das Set mit „Let´s Groove“ beendet wurde, da wusste auch jeder wie das geht.

Mit Wet Wet Wet stand nun ein weiterer großer Name der 80er und 90er Jahre auf der Bühne. Wer hat nicht schon einmal zu „love is all around“ Blues getanzt oder sich davon geträumt. Mit weiteren Songs wie „ Angel Eyes“, „Sweet Surender“ oder „ Don´t want to forgive ne now“ fiel es nicht schwer an sich an vergangene Tage zu erinnern. Sänger Kevin Simm hat sich dabei so gut in die Band eingegliedert, dass nur sein Aussehen erraten lässt, dass er nicht zur Originalbesetzung gehört.
Bevor es zum vielleicht heimlichen Headliner des Festivals ging, war erst noch sicher eines der bekanntesten deutschen Exporte der Popmusik auf der Bühne zu sehen. Wenn man an irgendjemanden in den letzten 40 Jahren in Deutschland nicht vorbeigekommen ist, dann ganz sicherlich an NENA. Weltweit sind die „99 Luftballons“ zu einer Hymne geworden, die einen über die Sinnlosigkeit des Krieges nachdenken lässt. Man kann über die Ansichten dieser Frau denken was man möchte, aber auf der Bühne ist sie ein absoluter Profi. Wie schon vor zwei Jahren beim W-Fest, lieferte sie auch dieses Jahr wieder eine hervorragende Show ab. Nena hat so eine unheimliche Präsenz und Leichtigkeit auf der Bühne. Zeitweise ist überhaupt kein großer Unterschied zu dem jungen Mädchen von damals zu spüren. Natürlich hat sie sich musikalisch weiterentwickelt, aber wie sie dort über die Bühne sprang, dass erinnerte mich doch schon sehr stark an das Mädchen aus den 80ern. Vielleicht ist das auch das Geheimnis, warum sowohl Jung, als auch Alt zu ihrer treuen Fangemeinde gehören. Natürlich dürfen bei so einem Auftritt nie die Klassiker wie „nur geträumt“, „Leuchturm“, „ Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ fehlen. Zu „99 Luftballons“ lies sie zwar nicht 99, aber einen ganz großen, weißen Luftballon von der Bühne aus steigen. Bei der Cover-Version von „Blitzkrieg Bob“ wurde dann nochmal richtig auf der Bühne abgerockt. Selbstredend, dass bei diesen Gig nicht nur auf der Bühne lauthals gesungen wurde. Auch wenn ich immer höre, die deutsche Sprache wäre so schwer, die Songtexte von Nena kann jeder. Was im Zelt zu „nur geträumt“ abging, das war schon purer Rock´n Roll und wem die Stimme versagte, der klatschte einfach zur Unterstützung weiter.

Nach Nena war es dann so weit und die britischen Ikonen THE HUMAN LEAGUE betraten die Bühne. Die einzigartige Stimme von Phil Oakey, gepaart mit dem Backgroundgesang von Joanne Catherall und Susan Ann Sulley haben für so viele unvergessliche Hits gesorgt, die auch heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren haben. Aber nicht nur gesanglich ist ein Konzert von THE HUMAN LEAGUE ein Erlebnis. Wechselnde Kostüme und ein riesiger LED-Screen im Hintergrund, welcher abwechselnd Pacman oder beeindruckende Lichtinstallationen zeigt. Natürlich können Joanne Catherall und Susan Ann Sulley viel mehr als nur im Background singen, dass bewiesen die Beiden Damen mit „ One Man in my Heard“. Es gab bei dieser Setlist nicht ein einziges Lied, das ich und der Rest nicht mitsingen konnten und wollten. Songs wie „Heart like a Wheel“, „Open your heart“ oder „Human“ beendeten einen tollen Festivaltag. Als sich THE HUMAN LEAGUE dann nach „Don´t you want me“ verneigten und hinter der Bühne verschwanden, da war natürlich klar, dass noch mindestens ein Song an diesem Abend fehlte. Dröhnender Applaus, begeisterte Pfiffe und lautstarkes Klatschen brachten die Band wieder auf die Bühne, denn ohne „Being Boiled“ wollte keiner hier nach Hause gehen. Und um den Abend auf den Punkt zu bringen, wurde das Publikum mit „ Together in electric Dreams“ verabschiedet.

Am letzten Tag des Festivals ging es auf der Hauptbühne mit der belgischen Funkrockband LAVVI EBBEL weiter. Eigentlich sollten hier Bow Bow Bow auftreten, die mussten gesundheitlich aber kurzfristig absagen und so organisierte man spontan um. Die große Bühne war wie geschaffen für Lavvi Ebbel. So konnten sich die acht Bandmitglieder gut verteilen und hatten genug Platz für ihre Performance.

Ray Wilsons ist zwar nicht Phil Collins oder Peter Gabriel, aber bei manchen Songs ist es in erster Linie wichtig, dass sie gesungen werden. Ich würde sagen, Songs wie „Follow you follw me“, „another Day in Paradise“ oder gar „in the Air Tonight“ brauchen jemanden der sie anstimmt, einfach um mitzusingen. Man durfte das Ganze nicht als einen Auftritt von, sondern eher als eine Huldigung an Genesis sehen. Die Zuschauer hatten nach anfänglicher Skepsis wohl den gleichen Gedankengang und so stimmte dann doch fast jeder mit ein und die gesammelten Werke von Genesis klangen im Chor durch das Zelt.

Auch The Cardigans hatte ich noch nie live gesehen und ehrlich gesagt war mir bis zu diesem Zeitpunkt auch nur „ Lovefool“ bekannt. Die Version, die ich aber aus dem Radio und von dem Hollywoodstreifen „Romeo & Julia“ her kannte, war zwar zu erkennen, aber doch eher etwas punkig vorgetragen. The Cardigans sind also auf keinen Fall weichgespühlt, auch wenn man das bei einigen Melodien wie zum Beispiel bei „Erase / Rewind“ vermuten kann. Schließlich wurde die Band von Peter Svensson und Magnus Sveningsson gegründet, die beide eher dem Hevy Metal zugetan sind. Dieser Auftritt und die einzigartige Livestimme von Nina Elisabet Persson haben bei mir auf jeden Fall die Neugier auf mehr geweckt.

Die nächste Künstlerin muss ich glaub ich nicht großartig vorstellen. Australien hat nicht nur eine, sondrn mindestens zwei fantastische Sängerinnen hervorgebracht und an diesem Abend durften wir Natalie Imbruglia auf der Bühne begrüßen. Auch wenn jeder sofort an „Torn“ denkt, so hat diese Frau, die übrigens live nicht nur eine traumhafte Stimme hat, sondern auch noch umwerfend aussieht, viel mehr Hits in ihrer Setlist. Oostende verzauberte sie nicht nur mit weiteren Songs wie „Habit“, „Shiver“ oder „Wrong imprssion“, sondern auch durch ihre sympathische, natürliche Art.

Den Abschluss dieses Festivals, wenigstens auf der Hauptbühne machte dann die britische Popband OMD. Sie gehören zu recht zu den erfolgreichsten Vertretern des Synthiepop und der New Wave Szene. Schon bei der Ankündigung hallten die ersten Begeisterungsrufe durch das Zelt. Nach „Isotypr“, welches an diesem Abend als Intro diente und einer passenden Lichtinstallation auf dem LED Screen, begann Sänger Andy“ McCluskey dann auch sofort mit seiner Bühnenperformance. Als er sich dann die Gitarre nahm um mit „Electricity“ fortzufahren, sprangen dann auch schon die ersten im Publikum mit. Leider ist das Handy mit seiner Videofunktion so ein Stimmungskiller geworden. Dort wo man früher die Begeisterung lauthals gehört hat, kann man sie heute oft nur an Hand der Anzahl der gezückten Handys vermuten. Aber egal, ob Tänzer oder Filmer, zum Ende des Songs waren sich dann doch beim Mitsingen geeint und folgten gerne der Auffordung von Andy, lauter zu singen. Aber nicht nur das Publikum hatte enorm viel Spaß bei diesem Auftritt. Mit dem Vorschlag von OMD, einfach am nächsten Tag nochmal zu spielen, schließlich war der folgende Montag in Großbritannien ein Feiertag, wären sicherlich alle Anwesenden einverstanden, gewesen, wenn die liebe Arbeit bei uns am Montag nicht gerufen hätte. Das Konzert von OMD war wie gewohnt eine große Partie, Andy und Paul Humphreys hatten hatte richtig gute Laune an diesem Abend und die Interaktion mit dem Publikum brachte heizte die Stimmung nochmal zusätzlich an. Hier stand keiner im Publikum still und nicht nur nach Aufforderung wurde mitgesungen und im Chor geklatscht. Übrigens erscheint am 27.10.2023 ihr neues Album „Bauhaus Staircase“, auf welches ich schon mit Spannung warte.
Fotografie: Tatjana Krupka
Weitere Infos bezüglich der Fotos:
Think before you share! Haftungen gleich welcher Art, werden im Bezug auf eine „Fremd-Veröffentlichung“ über Dritte grundsätzlich ausgeschlossen! Dieses gilt auch dann, wenn wir zuvor einer Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt haben. Siehe u.a. auch Haftungsausschluss im Impressum.
Transparenz beim Datenschutz: Selbstverständlich liegt uns die Bewahrung der Persönlichkeitsrechte sehr am Herzen. Im Bereich der Eventfotografie sind wir in der Regel mit dem jeweiligen Einverständnis des Veranstalters unterwegs; insbesondere wenn es sich um Veranstaltungen handelt, die nicht frei/öffentlich zugänglich sind. Hier weisen die meisten Veranstalter von Festivals, Conventions etc. bereits in ihren AGBs darauf hin, dass „fotografiert und gefilmt wird“ und Filme und Fotos aller anwesenden Personen (Festivalteilnehmer, Besucher, Künstler, etc.) oder Ausschnitte, Zusammenschnitte etc. im Rahmen der Berichterstattung veröffentlicht werden können. Diese Vorgehensweise ist auch nachvollziebar, sind die Impressionen ja auch Referenzen für zukünftige Veranstaltungen und möchten z.B. auch zukünftige Besucher (soweit möglich) schon vor der Veranstaltung einen Einblick auf das kommende Event haben. Dieses ermöglichen wir und weitere Presse-/Fotografen im Rahmen einer Nachberichterstattung.
Dort wo es möglich ist, fragen wir in der Regel die einzelnen Personen und wie man den meisten Fotomotiven entnehmen kann, entstehen die Fotos in diesen Fällen auch immer mit Wissen und Einverständnis der jeweiligen Person(en) auf den Motiven.
Nur dort wo ganze Besuchergruppen, Zuschauergruppen eines Events mit der Intention aufgenommen werden, einen allgemeinen Eindruck der Stimmung eines Events wiederzugeben, kann natürlich nicht von jeder einzelnen Person ein OK eingeholt werden. Hierbei stehen dann aber nicht die einzelnen Personen im Vordergrund sondern sind nur zufälliges „Beiwerk“.
Dennoch, solltet Ihr (auch im Nachgang einer erteilten Erlaubnis) nicht (mehr) mit einer Veröffentlichung einverstanden sein, schickt uns einfach eine kurze Info (über unser Kontaktformular) und wir werden dann das/die entsprechende(n) Foto(s) schnellstmöglich von dieser Webseite sowie den damit verbundenen Social Media Profilen entfernen. Letztendlich ist unser Geschäftsmodell „Spaß hinter der Kamera“ und dies mit der gleichen Leidenschaft, wie auch viele von Euch (u.a. Cosplayer) gerne vor der Kamera stehen.
Weitere Infos siehe auch Datenschutz.



























































































































































