Konzerte und Plattenveröffentlichungen der Prog-Metal Götter von SYMPHONY X sind ein rares Gut. Der letzte Longplayer „Underworld“ liegt nun auch schon 9 Jahre zurück. Kein Wunder das die Zeche Carl in Essen proppevoll mit gespannten Fans gefüllt war. Zuvor gab es mit EDGE OF PARADISE eine interessante Support Band aus den Staaten die mit leicht symphonischen Metal die Fanschaar auf Betriebstemperatur brachte. Sängerin Margarita Monet und ihre Mitstreiter litten allerdings ein wenig unter einem undifferenzierten Sound und viel zu dunkel gehaltener Lightshow, ansonsten lieferten sie eine solide Show mit Luft nach oben. Punkt 21 Uhr kamen dann SYMPHONY X und legten direkt furios los. Das Sänger Russel Allen zu den besten Heavy Metal Sängern überhaupt zu zählen ist bewies der geborene Frontmann von der ersten bis zur letzten Sekunde. Unglaublich mit welcher Power er seine Band antreibt. Wunder Gitarrist Michael Romero hingeben lies die zahlreichen Musiker im Publikum mit offenen Mündern zurück. Mit welcher Leichtigkeit und Virtuosität dieser Mann über das Griffbrett seiner Gitarre fliegt ist schon Atemberaubend. Die Setlist war gut ausgesucht aber natürlich hätte man sich noch den einen oder anderen Klassiker in den gut 100 Minuten mehr gewünscht. Bei einer Band mit solch gutklassigen Material wie SYMPHONY X ist es natürlich schwierig alle Fan Favoriten in einer Show unterzubringen. Insgesamt ein toller Konzertabend mit grandioser Musik, beim Sound und vor allem beim Licht wäre allerdings mehr dringewesen.
Fotografie: Chris Strieder
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