Saltatio Mortis – für immer frei Tour/ Ruhr Congress Bochum – 02.12.2022

Am Freitag den 02.Dezember 2022 war es endlich soweit. Wie so viele andere Konzerte auch in den letzte Jahren, wurden auch Saltatio Mortis immer von einem Jahr zum nächsten geschoben. Ab 18:00 Uhr war Einlass in Bochum und obwohl sich am Angang zwei lange Schlangen vor dem Eingang gebildet hatte, hatte ich in der Halle zuerst die Angst, dass viele Ihre Karten vielleicht zurückgegeben hatten oder einfach verfallen lassen wollten. Die Halle war nur zu gut einem Drittel gefüllt, als Antiheld (PICS) um 19:45 Uhr den Abend eröffneten. Antiheld das ist feiner Rock aus Stuttgart, der für mich schon sehr stark in den Punk überging. Punk nicht nur deshalb, weil, wie Sänger Luca selber erklärte, die Band recht politisch ist, sondern weil mich ihr Auftritt auch ein wenig an die jungen Hosen erinnerte, nur waren die ersten Texte der Hosen nicht ganz so tiefgründig wie zum Beispiel der Text von „Irgendwo stirbt grad ein Kind“. Dem Publikum in Bochum schien die Band auf jeden Fall zu gefallen, auch wenn man bei den Songs nicht textsicher war, so wurde doch heftig applaudiert. Während der doch recht langen Umbaupause, in der sich der Ruhrcongress mittlerweile auch ordentlich gefüllt hatte, ging es dann gegen 21:00Uhr mit dem Hauptact weiter. Zwei Jahre hatte es nach Veröffentlichung des Albums „ Für immer Frei“ gebraucht, bis Saltatio Mortis endlich auf dieser Bühne stehen konnten. Zwei Jahre in denen sich die Vorfreude bei den Fans anstauen konnte, die dann auch beim Fall des Vorhangs und den ersten Tönen von „Große Träume“ entladen werden konnte. Das war so eine geile Stimmung an diesem Abend. Konzerte wie dieses zeigen mir doch immer wieder was für Partymäuse doch hinter den oft so düster dreinblickenden Anhängern des Metals und Mittelalter-Rocks stecken. Gute zwei Stunden wurde in Bochum mit alten und neuen Songs gefeiert. Zwei Zugaben gab es und hier hatte man auch wirklich den Eindruck, Saltatio Mortis hätten auch noch Lust gehabt, die ganze Nacht lang durchzuspielen. Hier wurde getanzt und gesprungen, immer mit einem breitem grinsen im Gesicht. Wie Geil ist das denn? War alles was mir einfiel, als bei „Mittelalter“ die ganze Meute in der Halle nicht nur im Takt hoch sprang, sondern auch gemeinschaftlich von links nach rechts und wieder zurück durch den Saal hüpfte. Mittlerweile hatte ich mich ganz hinten in der Halle niedergelassen und konnte so die nicht nur den super Sound, sondern auch das klasse Bühnenbild genießen. Hier auch ein Kompliment an den Lichttechniker. Natürlich durften an diesem Abend auch keine Flamen fehlen, als ob das Publikum nicht schon genug durch die Musik aufgeheizt war. Besonders im letzten Drittel des Abends wurde es im Saal so heiß, dass nun auch Sänger Jörg Roth sich erst die Jacke und später auch das Hemd auszog.
Auch wenn man nicht eingeschweißter Fan des Dudelsacks und der Laute ist, so konnte man an diesem Abend gar nicht anders als Spaß zu haben.

Saltatio Mortis:
1. Große Träume
2. Dorn im Ohr
3. Wo sind die Clowns
4. Loki
5. Brot und Spiele
6. Wachstum über alles
7. Linien im Sand
8. Brunhild
9. Odins Raben
10. Merseburger Zauberspruch
11. Heimdall
12. Drunken Sailor
13. Pray to the Hunter
14. My Mother Told Me
15. Mittelalter
16. Rattenfänger
17. Seitdem du weg bist
18. Hypa Hypa (Electric Callboy cover)
19. Für immer jung
Zugabe 1:
20. Nichts bleibt mehr
21. Unsere Zeit
22. Prometheus
23. Ich werde Wind
Zugabe 2:
24. Bring mich zurück
25. Alive now
26. Spielmannsschwur

Textbeitrag: Tatjana KrupkaFotografie: Tatjana Krupka

Fotografie: Tatjana Krupka


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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....