Purpendicular feat. Ian Paice – 06.03.2026 – Kantine, Köln

Ian Paice lässt mit Purpendicular die Musik von Deep Purple und Bands in deren Umkreis weiterleben. Oft gibt es unterschiedliche Meinungen über Cover oder Tribute Band, wo die Frage gestellt werden kann, ob dies bei Purpendicular auch der Fall ist. Die Musiker haben alle eine Historie mit andren Bands und Ian Paice als beständiges Mitglied von Deep Purple spielt Songs an denen er beteiligt war. Das spannende an den Purpendicular Konzerten ist, dass die Band einen großen Teil der Set-List Songs widmet, die Deep Purple schon seit Jahrzehnten, aus der Coverdale Ära, nicht mehr gespielt hat. Den Musikern gelingt es authentisch den Sound von Deep Purple (stimmlich und vom Auftreten passt Robby Thomas Walsh wie die Faust aufs Auge und Nick Fyffe bedient stoisch wie auf den Punkt des Bass) hinzulegen, dabei aber einige Besonderheiten einzubauen. Tricky der jazzige Beginn von „Smoke On The Water“, bis Murray Gould zu Beginn der zweiten Strophe mit den bekannten harten Riffs einsteigt. Gekonnt ist, wie nach einem Keyboard Intro von Allesandro Debaggi die Band nach Jon Lords „Pictured Within“ nahtlos in das sphärische „Perfect Strangers“ übergeht. Aber auch der eigene Song „Blood Red Moon“ reiht sich nahtlos in die Hard Rock Klassiker ein und begeistert die Fans.Das Konzert hätte mit Sicherheit ein volles Haus verdient gehabt, wo hat man sonst die Möglichkeit einem Ian Paice beim Spielen praktisch direkt auf die Finger zu schauen. Einer der besten Hardrock Drummer reiht sich nahtlos in die Band ein, ohne sich, bis auf einige Soloparts, in den Vordergrund zu spielen. Nur einmal vor Ende der Zugabe „Stormbringer“ geht er ans Mikro, beschreibt die Bedeutung des Ortes Köln für ihn und seine Rolle mit/bzw. bei Purpendicular und bezieht auch die Fans mit ein, die das Wichtigste sind, um Live Musik am Leben zu halten. Dass er eine auf die Bühne gereichte Drum unterzeichnet und einige Drumsticks den Fans in die Hände drückt spricht für die Nähe zu den Fans des Purple Urgesteins. Ein besonderer Dank geht an Dirk Zimmer von Libby rockt, der immer wieder Hardrock Acts in die Bochumer Matrix, das Ruhrgebiet oder das Umfeld bringt.

Set List:
Burn, Might Just Take Your Life, Walking in the Shadow of the Blues, Bad Attitude, Blood Red Moon, You Keep On Moving, Fool for Your Loving, Ain’t No Love in the Heart of the City, Hush, Pictured Within, Perfect Strangers, Black Night, Smoke on the Water, Stormbringer

Textbeitrag: Gernot MangoldFotografie: Gernot Mangold

Fotografie: Gernot Mangold


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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....