Lordi & All For Metal – 12.04.2024 – Turbinenhalle 1- Oberhausen

Metal vom Feinsten war am 12. April in der Turbinenhalle Oberhausen zu sehen und zu hören und damit meine ich nicht nur den Headliner des Abends.  Die Finnen sind mal wieder los und im Rahmen ihrer Europatour sind die „Monster“ von Lordi auch in Deutschland zu Besuch. Wir konnten uns ihre Show in Oberhausen anhören und vor allen ansehen. Seit ihren ersten Platz 2006 beim ESC hat sich die Fanbase der Hardrocker extrem verbreitert. Wie in Oberhausen gut spürbar gewesen, gehören nicht nur eingefleischte Metaller, sondern auch ein ansonsten breit gefächertes Publikum zu den Gästen ihrer Konzerte. Mit einem gewöhnt düsteren Bühnenbild und ihren Markenzeichen, den Monstermasken begeisterten Lordi das Publikum in Oberhausen. Neben neuen Songs ihres letzten Albums wie „Screem Writers Guild” oder „Unliving picture show“ und „Lucyfer prime evil“ durften natürlich auch Hits wie „Devil is a Loser“ und Hard Rock Hallelujah“ nicht fehlen.  Wie nicht anders zu erwarten, gab es natürlich an diesem Abend nicht nur eine Auswahl guter Songs, wobei ich persönlich Einiges an der Auswahl etwas zu weichgespült fand, sondern auch Drums, Bass und Gitarre konnten solo zeigen, was sie draufhatten. Zusätzlich gab es einigen Besuch auf der Bühne und Effekte, wie etwa die fette Nebenkanone, mit der Mr. Lordi die Bühne zusätzlich einnebelte. Rundum war es wieder einmal eine gelungene Show, ich hätte mir aber etwas mehr Wums bei der Songauswahl gewünscht. Mein eindeutiges Highlight an diesen Abend war der Support und ich war nicht die Einzige, die All for Metal gefeiert hat. Obwohl die Band wirklich noch in den Kinderschuhen steht, hat sie in Oberhausen die Halle gerockt. Neben musikalischen Leckerbissen, war immer was los auf der Bühne. All for Metal erfüllt zwar mit ihren beiden recht durchtrainierten, wenig bekleideten Sänger Tim und Antonio, sowie mit den, die Show begleitenden Tänzerinnen jedes Klischee, doch obwohl wir hier von netten Nebeneffekten sprechen, so hat die Band dies als Ablenkung zur musikalischen Leistung absolut nicht nötig.  Recht schnell hatten die Metaller Oberhausen im Griff und auch der sympathische Frontmann Tim konnte schnell eine Verbindung zum Publikum aufbauen. Natürlich war die deutsche Sprache hier sehr hilfreich. Eingängige Melodien, Refrains mit hohem Wiedererkennungswert in Verbindung mit coole Gitarrenriffs dazu ein ausgeklügeltes Bühnenbild, irgendwo zwischen Manowar und Hammerfall waren ein Garant für den Erfolg an diesem Abend.

Textbeitrag: Tatjana KrupkaFotografie: Tatjana Krupka

Fotografie: Tatjana Krupka

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....