Julian Sas – Schwarzer Adler, Rheinberg 28.02.2026

An einem Samstagabend schließt Julian Sas seine Tour im Schwarzen Adler in Rheinberg ab. Die Rahmenbedingungen sind bestens, ein volles Haus mit erwartungsvollen Bluesfans bietet den passenden Rahmen. Schon der erste Song „Homefeeling“ zeigt vom Titel her, dass die Bühne sein Ding ist. Und der Schwarze Adler, gar nicht weit von der niederländischen Grenze zählt mit Sicherheit zu den Clubs, wo er sich besonders wohl fühlt. In zwei Sets, von jeweils einiges über einer Stunde, bringt er den Adler Saal zum Kochen. Nur einige wenige Slow Blues Nummern und die kurze Pause dienen dazu etwas runterzukommen oder sich mit Getränken einzudecken. Eine Julian Sas Show ist nicht nur für die Musiker schweißtreibend, sondern auch die Fans die zum rasanten Boogie, Blues und Hardrock Gemisch im Takt mitgehen. Stark sind die beiden Songs „Miles And Memories“ und „Midst Of Madness“ vom aktuellen Album, denen ein Potpourri aus Songs der der letzten 30 Jahre folgt. Julian hext wie gewohnt auf seinen Gitarren und gibt auf der Bühne auch körperlich Alles und hat mit seinem langjährigen Drummer Lars Erik van Elzakker und dem neuen Bassisten Gerben Koolen eine Band um sich geschart, die authentisch genau seinen Stil von Musik spielen und leben. Es ist schwer Songs hervorzuheben. Eine fast epische Version von „Blues For The Lost And Found“, ja es war auch wieder „Hey Joe“ dabei, aber wie immer variabel in über 15 Minuten gespielt und deshalb nie langweilig. Zum Abschluss sorgt er mit seiner Band, dass bei „Devil Got My Number“ die Decke sprichwörtlich abhebt. Beschwingt durch lautstarke Zugabeforderungen lässt sich die Band nicht lange bitte und legt mit „Gamblin’ Blues“, dem obligatorischen „Bullfrog Blues“ und „Boogie All Around“ noch drei Zugaben nach um sich direkt zum Merchstand zu begeben, um sich gut gelaunt und geduldig mit den Fans zu unterhalten. Dass er schon vor dem Konzert im frei zugänglichen Teil des Adlers mit der Band zu Abend gegessen hat unterstreicht seine offene Haltung aber auch den Respekt der Fans im Adler gegenüber den Musikern, dass so etwas möglich ist. Ein von Anfang bis zum Ende gelungener Konzertabend wie auch Adler Urgestein Ernst Barten nach der Show beseelt durch die Stimmung im Saal sagte. Hier ein besonderer Dank an ihn und seine Frau Luise Theile für die Möglichkeit Bilder aus besonderen Perspektiven machen zu können.
Für Insider: „Cheesecake made my day“.

Set-List: Intro, Homefeeling, Miles and memories , Midst of madness , Leave it up to you, Mercy, Blues for J, Helpin hand , Blues fort he lost and found , Tale spreader, Turpentine moan, Burnin´ soul, Slow blues, Sugarcup boogie , Who knows, Hey joe, Making my return, Devil got my number, Gamblin´ blues, Bullfrog blues, Boogie all around

Textbeitrag: Gernot MangoldFotografie: Gernot Mangold

Fotografie: Gernot Mangold


Anzeige

Keine Produkte gefunden.

Weitere Infos bezüglich der Fotos:

Think before you share! Haftungen gleich welcher Art, werden im Bezug auf eine „Fremd-Veröffentlichung“ über Dritte grundsätzlich ausgeschlossen! Dieses gilt auch dann, wenn wir zuvor einer Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt haben. Siehe u.a. auch Haftungsausschluss im Impressum.


Transparenz beim Datenschutz: Selbstverständlich liegt uns die Bewahrung der Persönlichkeitsrechte sehr am Herzen. Im Bereich der Eventfotografie sind wir in der Regel mit dem jeweiligen Einverständnis des Veranstalters unterwegs; insbesondere wenn es sich um Veranstaltungen handelt, die nicht frei/öffentlich zugänglich sind. Hier weisen die meisten Veranstalter von Festivals, Conventions etc. bereits in ihren AGBs darauf hin, dass „fotografiert und gefilmt wird“ und Filme und Fotos aller anwesenden Personen (Festivalteilnehmer, Besucher, Künstler, etc.) oder Ausschnitte, Zusammenschnitte etc. im Rahmen der Berichterstattung veröffentlicht werden können. Diese Vorgehensweise ist auch nachvollziebar, sind die Impressionen ja auch Referenzen für zukünftige Veranstaltungen und möchten z.B. auch zukünftige Besucher (soweit möglich) schon vor der Veranstaltung einen Einblick auf das kommende Event haben. Dieses ermöglichen wir und weitere Presse-/Fotografen im Rahmen einer Nachberichterstattung.

Dort wo es möglich ist, fragen wir in der Regel die einzelnen Personen und wie man den meisten Fotomotiven entnehmen kann, entstehen die Fotos in diesen Fällen auch immer mit Wissen und Einverständnis der jeweiligen Person(en) auf den Motiven.

Nur dort wo ganze Besuchergruppen, Zuschauergruppen eines Events mit der Intention aufgenommen werden, einen allgemeinen Eindruck der Stimmung eines Events wiederzugeben, kann natürlich nicht von jeder einzelnen Person ein OK eingeholt werden. Hierbei stehen dann aber nicht die einzelnen Personen im Vordergrund sondern sind nur zufälliges „Beiwerk“.

Dennoch, solltet Ihr (auch im Nachgang einer erteilten Erlaubnis) nicht (mehr) mit einer Veröffentlichung einverstanden sein, schickt uns einfach eine kurze Info (über unser Kontaktformular) und wir werden dann das/die entsprechende(n) Foto(s) schnellstmöglich von dieser Webseite sowie den damit verbundenen Social Media Profilen entfernen. Letztendlich ist unser Geschäftsmodell „Spaß hinter der Kamera“ und dies mit der gleichen Leidenschaft, wie auch viele von Euch (u.a. Cosplayer) gerne vor der Kamera stehen.

Weitere Infos siehe auch Datenschutz.

Vorheriger ArtikelThe Australian Pink Floyd Show -Rudolf Weber Arena Oberhausen 21.02.2026
Nächster ArtikelKnorkator – FZW Dortmund 06.03.26
Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....