Let´s make Rock war das Thema an diesem Donnerstag in Oberhausen. Zwei Bands, beides hervorragende Rockbands ihres Genre, haben sich für eine gemeinsame Tour zusammengetan. Auf den ersten Blick denkt man, D-A-D und The 69 Eyes, ob das gut gehen kann. Während The 69 Eyes eher für düsteren Gothik-Rock bekannt sind, gehen D-A-D dann mehr in Richtung dreckigen Hardrock. Die Fangemeinde vor der Turbinenhalle war auf jeden Fall schon einmal recht bunt gemischt und nicht bei jedem sah man auf Anhieb, für welche der beiden Bands er in der Schlange stand. Den Anfang an diesem Abend machten THE 69 EYEY. Die Konzerte der Finnen, die ich in den letzten Jahren besucht habe, waren Qualitativ recht unterschiedlich ausgefallen, weshalb ich besonders gespannt war, was mich an diesem Abend erwartete. Natürlich wurde es auf der Bühne wieder sehr dunkel, zu den Nuancen an dunklem Rot und Blau gab es zwischendurch auch weiße Strahler, die den Nebel durchdrangen. Ein recht einfaches und trotzdem vollends seinen Zwecks erfüllendes Bühnenbild, welches optisch die Songs perfekt unterstützte. Jyrki 69 war an diesem Abend in Höchstform. Seine Stimme, die sich locker in die Reihe von Andrew Eldritch oder Carl McCoy einreihen kann, traf an diesem Abend kraftvoll jeden Ton und sorgte so sicherlich bei einigen Besuchern für Gänsehautfeeling. Auch die Auswahl der Setlist lies keine Wünsche übrig. Angefangen mit „Devils“, dürften Songs wie „Gothic Girl“, „ Lost Boys“ „ Wasting The Down“ nicht fehlen. Ein perfekter Abend für alle Liebhaber des Düsterrocks. Nach der Umbaupause war es dann Zeit für den freundlicheren Teil des Abends. Mit „Jihad“ zeigten die Dänen dann auch von Anfang an, mit welchen Rhythmus und in welcher Lautstärke der Abends weiter gehen sollte. Waren die Fans bei 69 Eyes doch eher verhalten (was nicht der Band, sondern der Szene geschuldet war) so rockten die D-A-D begeisterten von der ersten Minute voll ab. Auch Jesper Binzer ließ an diesem Abend keinen Grund zum Nörgeln. Mit seiner energiegeladenen, unvergleichlichen Stimme schleuderte er Hits wie „ The Ghost“, „1st, 2nd & 3rd“ oder „It´s after Dark“ ins Publikum und brachte die Turbinenhalle zum kochen. Nicht vergessen darf man neben Gitarrist Jacob Binzer und Schlagzeuger Laust Sonne, Bassist Stig Pedersen, der wie gewohnt mit seiner skurrilen Sammlung von Bässen und der dazugehörigen Bühnenshow den Abend optisch abrundete. D-A-D haben an diesem Abend wieder einmal mehr unter Beweis gestellt, dass sie auch nach über 40 Jahren nicht zum alten Eisen gehören und live ein absoluter Wahnsinn sind.
Fotografie: Tatjana Krupka
Weitere Infos bezüglich der Fotos:
Think before you share! Haftungen gleich welcher Art, werden im Bezug auf eine „Fremd-Veröffentlichung“ über Dritte grundsätzlich ausgeschlossen! Dieses gilt auch dann, wenn wir zuvor einer Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt haben. Siehe u.a. auch Haftungsausschluss im Impressum.
Transparenz beim Datenschutz: Selbstverständlich liegt uns die Bewahrung der Persönlichkeitsrechte sehr am Herzen. Im Bereich der Eventfotografie sind wir in der Regel mit dem jeweiligen Einverständnis des Veranstalters unterwegs; insbesondere wenn es sich um Veranstaltungen handelt, die nicht frei/öffentlich zugänglich sind. Hier weisen die meisten Veranstalter von Festivals, Conventions etc. bereits in ihren AGBs darauf hin, dass „fotografiert und gefilmt wird“ und Filme und Fotos aller anwesenden Personen (Festivalteilnehmer, Besucher, Künstler, etc.) oder Ausschnitte, Zusammenschnitte etc. im Rahmen der Berichterstattung veröffentlicht werden können. Diese Vorgehensweise ist auch nachvollziebar, sind die Impressionen ja auch Referenzen für zukünftige Veranstaltungen und möchten z.B. auch zukünftige Besucher (soweit möglich) schon vor der Veranstaltung einen Einblick auf das kommende Event haben. Dieses ermöglichen wir und weitere Presse-/Fotografen im Rahmen einer Nachberichterstattung.
Dort wo es möglich ist, fragen wir in der Regel die einzelnen Personen und wie man den meisten Fotomotiven entnehmen kann, entstehen die Fotos in diesen Fällen auch immer mit Wissen und Einverständnis der jeweiligen Person(en) auf den Motiven.
Nur dort wo ganze Besuchergruppen, Zuschauergruppen eines Events mit der Intention aufgenommen werden, einen allgemeinen Eindruck der Stimmung eines Events wiederzugeben, kann natürlich nicht von jeder einzelnen Person ein OK eingeholt werden. Hierbei stehen dann aber nicht die einzelnen Personen im Vordergrund sondern sind nur zufälliges „Beiwerk“.
Dennoch, solltet Ihr (auch im Nachgang einer erteilten Erlaubnis) nicht (mehr) mit einer Veröffentlichung einverstanden sein, schickt uns einfach eine kurze Info (über unser Kontaktformular) und wir werden dann das/die entsprechende(n) Foto(s) schnellstmöglich von dieser Webseite sowie den damit verbundenen Social Media Profilen entfernen. Letztendlich ist unser Geschäftsmodell „Spaß hinter der Kamera“ und dies mit der gleichen Leidenschaft, wie auch viele von Euch (u.a. Cosplayer) gerne vor der Kamera stehen.
Weitere Infos siehe auch Datenschutz.


































































































