Castle Rock Festival 2024 – Schloss Broich Mülheim – Tag 2 – 06.07.2024

Tag 1 findet ihr hier. Den Samstag eröffnete die sympathische Gothic Rock Band Another Tale. Gestartet wurde mit „Idiot“ wodurch dann auch sofort bei den anwesenden Besuchern Stimmung aufkam. Am zweiten Tag den Opener zu geben ist nie eine beneidenswerte Sache, aber trotzdem brachten Another Tale mit ihrem düsteren Gothic Rock schon mal eine gewisse Grundstimmung nach Mülheim. Die nächste Band an diesem Samstag war Kaizer. Bevor es richtig losging, zeigte uns Anna-Maria Wonneberger beim Einrichten des Mikrofons ihr Können unplugged. In den folgenden 40 Minuten merkte man den fünf Musikern aus Berlin an, wie viel Spaß sie bei diesem Auftritt hatten. Besonders das Thema Krieg oder besser gesagt Frieden lag ihnen musikalisch am Herzen. Ihr musikalisches Anliegen wurde durch den Einsatz eines kleinen Flammenwerfers unterstützt. Hierzu muss man auch bemerken, dass an diesem Wochenende keiner im Schlosshof frieren musste. Ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass es irgendeine band gab, die keine Pyrotechnik einsetzte und so wurden nicht nur die ersten Reihen im Schlosshof warm gehalten. Nach Kaizer war mein persönlicher Favorit des Tages an der Reihe. Die Bühne gehörte nun Andy Brings bzw. Double Crush Syndrome. Mit einer schon recht punkigen Rock´n Roll Show konnten Andy Brings (Gesang, Gitarre), Markus Herzog (Schlagzeug) und Slick Prolidol (Bass, Gesang) in den nächsten 45 Minuten überzeugen. Wobei man den Unterhaltungsfaktor Andy Brings nicht außer Acht lassen darf. Die Meinungen über ihn gegen sicherlich auseinander, aber er ist auf jeden Fall eine absolute Rampensau, die es versteht mit viel Humor das Publikum zu unterhalten. So stieg die Stimmung bei diesem Auftritt natürlich auch extremst an. Die Stimmung oben zu halten war für die nächste Band keine schwere Aufgabe. Die Dark- und Synth-Rock-Band A Life Divided, die augenscheinlich eine Menge Fans unter den Zuschauern hatten, konnten mit ihren Hits wie „Heart on Fire“, „Could You“ oder gar dem Real Life Cover „Send me an Angel“ in Mülheim voll überzeugen. Auf den nächsten Auftritt warteten sicherlich schon eine ganze Menge der Zuschauer gespannt. Unzucht war nun mit ihrem neuen Sänger Timm Hindorff an der Reihe. Mich hat Timm voll überzeugt. Nicht nur gesanglich harmoniert er perfekt mit der Band, soweit erkennbar stimmt auch die Harmonie mit den restlichen Bandmitgliedern. Bei Hits wie „Nein“ oder „Jenseits der Welt“ konnte Unzucht beweisen, dass sie mit ihrem neuen Sänger eine gute Wahl getroffen haben. Düster wurde es nun in Mülheim und damit meine ich nicht den Himmel. Als Vorletzte Band an diesem Wochenende standen nun Gothminister auf der Bühne. Bjørn Alexander Brem steht nun schon seit 25 Jahren mit Gothminister auf der Bühne. Was einmal in Oslo als Soloprojekt begann, hat sich mittlerweile zu einer fantastischen Gothic Industrial Metal Band zusammengefügt. Mit ihrer weißen Schminke im Gesicht erinnerten mich die Bandmitglieder teilweise an den Joker oder auch an die Band Ghost. Aber auch nur das Make lässt Vergleich zu, musikalisch bieten Gothminister, wie auch an diesem Abend ,eine einzigartige, kraftvolle und fesselnde Show., Den Abschluss an diesem Wochenende machte keine geringere Band als Subway to Sally. Schon seit etlichen Jahren begeistert uns Eric „Fish“ mit seinen Bandkollegen. Musikalisch und optisch ein absolutes Vergnügen, besonders die immer länger werdenden Harre von Geigerin Ally Storch. Mit einem ihrer größten Hits „Henkersbraut“ wurde dann auch von der ersten Sekunde an die Stimmung im Schlosshof angefeuert. Mit einer erstklassigen Leistung und Songs wie dem Wittcover „Der goldene Reiter“, „ Ihr kriegt uns nie“, „Kleid aus Rosen“ „Sanctus“ oder „Veitstanz“ brachten Subway das Schloss zum toben. Hier wurde lauthals mitgesungen und getanzt, gesprungen und geklatscht. Spätestens nach dem Ende der zweiten Zugabe “Julia und die Räuber“ verließ jeder Festivalbesucher beglückt und erschöpft den Schlosshof. Das Castle Rock Festival 2024 war wie auch schon all seine Vorgänger wieder einmal ein voller Erfolg. Hier wurde nicht nur durch ein zauberhaftes Ambiente, eine ausgewogene Bandauswahl (bei der jeder auf seine Kosten kam) sondern besonders durch das familiäre Feeling des Festivals überzeugt. Die ersten Bestätigungen für 2025 sind auch schon da: LACRIMAS PROFUNDERE, WARKINGS, LEAVES EYES, SOULBOUND, OST+FRONT und MOTEL TRANSYLVANIA. Mehr Infos findet ihr wie immer bald unter: https://www.muelheim-ruhr.de/cms/n_e_w_s1.html oder bei Facebook :https://www.facebook.com/CastleRockOpenAir/?locale=de_DE

Textbeitrag: Tatjana KrupkaFotografie: Tatjana Krupka

Fotografie: Tatjana Krupka

Weitere Infos bezüglich der Fotos:

Think before you share! Haftungen gleich welcher Art, werden im Bezug auf eine „Fremd-Veröffentlichung“ über Dritte grundsätzlich ausgeschlossen! Dieses gilt auch dann, wenn wir zuvor einer Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt haben. Siehe u.a. auch Haftungsausschluss im Impressum.


Transparenz beim Datenschutz: Selbstverständlich liegt uns die Bewahrung der Persönlichkeitsrechte sehr am Herzen. Im Bereich der Eventfotografie sind wir in der Regel mit dem jeweiligen Einverständnis des Veranstalters unterwegs; insbesondere wenn es sich um Veranstaltungen handelt, die nicht frei/öffentlich zugänglich sind. Hier weisen die meisten Veranstalter von Festivals, Conventions etc. bereits in ihren AGBs darauf hin, dass „fotografiert und gefilmt wird“ und Filme und Fotos aller anwesenden Personen (Festivalteilnehmer, Besucher, Künstler, etc.) oder Ausschnitte, Zusammenschnitte etc. im Rahmen der Berichterstattung veröffentlicht werden können. Diese Vorgehensweise ist auch nachvollziebar, sind die Impressionen ja auch Referenzen für zukünftige Veranstaltungen und möchten z.B. auch zukünftige Besucher (soweit möglich) schon vor der Veranstaltung einen Einblick auf das kommende Event haben. Dieses ermöglichen wir und weitere Presse-/Fotografen im Rahmen einer Nachberichterstattung.

Dort wo es möglich ist, fragen wir in der Regel die einzelnen Personen und wie man den meisten Fotomotiven entnehmen kann, entstehen die Fotos in diesen Fällen auch immer mit Wissen und Einverständnis der jeweiligen Person(en) auf den Motiven.

Nur dort wo ganze Besuchergruppen, Zuschauergruppen eines Events mit der Intention aufgenommen werden, einen allgemeinen Eindruck der Stimmung eines Events wiederzugeben, kann natürlich nicht von jeder einzelnen Person ein OK eingeholt werden. Hierbei stehen dann aber nicht die einzelnen Personen im Vordergrund sondern sind nur zufälliges „Beiwerk“.

Dennoch, solltet Ihr (auch im Nachgang einer erteilten Erlaubnis) nicht (mehr) mit einer Veröffentlichung einverstanden sein, schickt uns einfach eine kurze Info (über unser Kontaktformular) und wir werden dann das/die entsprechende(n) Foto(s) schnellstmöglich von dieser Webseite sowie den damit verbundenen Social Media Profilen entfernen. Letztendlich ist unser Geschäftsmodell „Spaß hinter der Kamera“ und dies mit der gleichen Leidenschaft, wie auch viele von Euch (u.a. Cosplayer) gerne vor der Kamera stehen.

Weitere Infos siehe auch Datenschutz.

Vorheriger ArtikelCastle Rock Festival 2024 – Schloss Broich Mülheim – Tag 1 – 05.07.2024
Nächster ArtikelBig Country – Musiktheater Piano Dortmund 25.07.2024
Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....