Bywater Call – 28.05.2026 – Kulturrampe Krefeld

Eine volle Kulturrampe bietet den optimalen Rahmen für ein Bywater Call Konzert. Schon beim ersten Song „Josephine“ springt der Funke über. Sängerin Meghan Parnell sucht und findet immer wieder den Kontakt zu den Fans, die dicht gedrängt an der Bühne stehen und scheint die Stimmung in der Rampe, wie der Rest der Band regelrecht aufzusaugen. Mit dem zweiten Song „No One Else“ fängt Bywater Call an das neue Album „Brohen Souvenirs“ zu präsentieren. Schon jetzt ist festzustellen, dass die Band den nächsten Schritt gemacht hat. Southern Rock, Soul, Americana verschmelzen miteinander und werden zuweilen mit einer funkigen Prise gewürzt. Neben der stimmgewaltigen Parnell steht Gitarrist Dave Barnes oft im Vordergrund, wenn er wie ein Magier über die Saiten seiner Gitarren fegt. Dabei liefert er sich einige Duelle mit Saxophonist Julian Nalli und Trompeter Stephen Dyte, der diesmal bei einem Song auch zur akustischen Gitarre greift. Bruce McCarthy an den Drums und Mike Meusel am Bass sorgen für einen druckvollen Rhythmus und können in einigen Soloparts ihre Klasse zeigen. Auch der neue Keyboarder Andrew Moljgun sorgt mit kurzen Soli für Stimmung und macht den vollen gut und transparent ausgesteuerten Sound in der Rampe komplett. Neben Songs vom neuen Album, die alle gut bei den Fans ankommen, wird auch einiges vom vorherigen Album „Shepherd“ präsentiert. Dabei ragen „Sign Of Peace“ passend zum derzeitigen Weltgeschehen und „Everybody Knows“ und das als Zugabe abgefeierte „Sweet Maria“ heraus. Stark auch „Arizona“ vom ersten Album und das emotionale „Sunshine“. Nach über 100 furiosen Minuten in zei Sets, sieht man im Publikum nur zufriedene Gesichter, die Bywater Call hautnah in einem kleinen Club erleben durften. Wenn man die Entwicklung der Band sieht ist nicht auszuschlie0en, dass der nächste Schritt in größere Lobations ansteht.

Set List: Josephine, No One Else, As If, Arizona, Is This Thing On, Hold Me Down, Left Behind, Sign Of Peace, So Far, Sunshine, Ain´t No Frienf Of Mine, Colours, Way To Go, Everybody Knows, Sweet Maria

Textbeitrag: Gernot MangoldFotografie: Gernot Mangold

Fotografie: Gernot Mangold

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....