Beat – 11.06.2026 – Electric Mitsubishi Halle, Düsseldorf

Beat spielen in der Electric Mitsubishi Halle ein Konzert, in dem Songs der drei King Crimson Alben „Discipline“, „Beat“ und „Three Of A Perfect Pair“ im Mittelpunkt stehen. In genau der Phase der Alben waren Adrian Belew und Tony Levin prägende Bandmitglieder von King Crimson, dass der Begriff Tribute Band hier Fehl am Platz ist. Mastermind Robert Fripp und Bill Bruford werden bei Beat durch Steve Vai und Tool Drummer Danny Carey ersetzt. Was auch im Sinne der fehlenden Originalmitglieder war. Dabei übernimmt Vai die Rolle Fripps nicht eins zu eins sondern interpretiert dessen Gitarrenspiel auf seine eigene Art, aber im Sinne der Band. Die beiden unterschiedlichen Spielarten von Vai und Belew ergeben in ihrer Fusion das typisch psychedelisch progressive Gesamtbild ders King Crimson Sounds, der die Fans in seinen Bann zieht, in welche die Musiker passend zum Elefanten, der das Bühnenbild prägt einige orientalische Elemente einflechten. Die meisten Besucher der bestuhlten Halle lassen den Sound gebannt auf sich einwirken, Applaus gibt es nur nach den Songs, denen zuweilen fast ehrführchtig gefolgt wird. Andere werden durch die Songs fast in eine Art Trance versetzt, dass nicht die Stimmung aufkommt, die man bei einem Rockkonzert gewohnt ist, was aber bei der Musik eher störend gewesen wäre. Nur beim letzten Song „Indiscipline“ und den beiden Zugaben „Red“ und „Thela Hun Ginjeet“ gibt es kein Halten mehr. Standing Ovations und die Fans gehen im Rhythmus der Songs mit. Dieser Rhythmus, der durch viele Taktwechsel in den Songs geprägt ist, wird über das ganze Kozert von Drummer Carey und Bassist Levin eindrucksvoll getragen. Dabei zeigt sich Levin als Meister des Chapmann Sticks, womit er vielen Songs ein besonderes Flair verleiht.
In etwa 2 Stunden, verteilt auf zwei Sets, haben Beat noch einmal die Magie von King Crimson zelebriert und aufleben lassen.

Set 1: Neurotica, Neal and Jack and Me, Heartbeat, Sartori in Tangier, Dig Me, Model Man, Man With an Open Heart, Industry, Larks‘ Tongues in Aspic (Part III)
Set 2: Waiting Man, The Sheltering Sky, Sleepless, Frame by Frame, Matte Kudasai, Elephant Talk, Three of a Perfect Pair, Indiscipline
Encore: Red, Thela Hun Ginjeet

Textbeitrag: Gernot MangoldFotografie: Gernot Mangold

Fotografie: Gernot Mangold

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....