Auch der zweite Amphi-Tag war mit 20 Bands auf drei Bühnen, mehr als gut aufgestellt. Leider war es auch an diesem Tag nicht möglich, das Schiff zu erreichen, ohne mindestens 2-3 Bands auf dem Hauptgelände zu verpassen. So fiel die Entscheidung schweren Herzens wieder gegen die ORBIT STAGE aus. Den Anfang am Sonntag machten um 11:00 Uhr JOHNNY DEATHSHADOW auf der Hauptbühne. Hier ging es dann auch sofort mit hartem Riffs los. Frei dem dem Motto: guten Morgen Köln, langsames warmwerden ist auch heute nicht. Songs wie „Land of the Dead“ ließen dann auch an guten Punk erinnern. Alle die nun wach waren, konnten sich bei RROYCE wieder ein wenig entspannen. Mit Songs wie „The Principle of Grace“ oder „Rebuilt Reborn“ gab es 45 Minuten lang guten Elektropop zum Eintanzen. Als HELDMASCHINE an der Reihe waren, hatte sich der Platz vor der Hauptbühne schon recht ordentlich gefüllt. Entweder wurde am Abend zuvor nicht ganz so ausschweifend Partie gemacht oder die Besucher an diesem Wochenende hatten einfach eine verdammt gute Kondition. Mit Heldmaschine kam dann auch das erste Mal richtig Stimmung im Publikum auf. Bei Songs wie „Auf allen Vieren“ oder „weiter“ ging es im Publikum ordentlich ab. Gehüpft, geklatscht, gesungen, hier wurde gefeiert. V2A eröffneten am Sonntag die Halle. Dort war es noch angenehm kühl und sowohl Sonne als auch Licht wurden erst einmal draußen gelassen. Bei „Burns the Witches“, „Warboy“ oder „Declaration of War“ konnte man hier angenehm abfeiern. Nach dieser Düsterkeit war es Zeit das Leben zu feiern. Also ab zur Hauptbühne, wo AESTHETIC PERFECTION in weißen Tennissocken und Hawaiihemd wartete. Frontmann Daniel hat ja immer eine Hammershow im Gepäck und so begeisterte er auch am Sonntag mit Songs wie „Rhythm + Control“oder „Spit It Out“ die Menge. Passend zu Bühnenoutfit konnte dann auch bei tropischen Temperaturen in Köln getanzt werden. Zum Abkühlen ging es dann wieder rüber zur THEATER STAGE und dort mit AEON SABLE weiter. Bei der essener Gothic Rock Band und guten melodiösem Rock, konnte man es die nächsten 50 Minuten prima aushalten, bevor es wieder ab in die Sonne und zu SAMSAS TRAUM ging. Obwohl die Hitze ihren Höhepunkt erreicht hatte, war der Platz vor der Bühne bis zum Anschlag gefüllt, während Alexander Kascht auf der Bühne mit Songs wie „Für immer“ oder „Heiliges Herz“ für Stimmung sorgte. Und wieder der Wechsel in die Halle, hier ging es mit WISBORG und gutem Gotic Rock weiter. Mit Songs wie ihren neuen “Erotic Funeral” zogen WISBORG das Publikum schnell in ihren Bann und sorgten bei Liebhaber des klassischem Gothrock dabei sicher für das ein oder andere Glücksgefühl. Draußen machte sich nun alles bereit für SUICIDE COMMANDO. Die belgische Band ist immer ein Garant für eine fette Partie, so auch an diesem Tag. Mit altbekannten Songs wie „God is in the Rain“, Love Breeds Suicide“ und natürlich „ Hellraiser“ brachte Johan Van Roy die Meute in Stimmung. Es war schon recht düster als Erdling dann auch noch mit schwarz bemaltem Gesicht, in der Halle auf der Bühne standen. Natürlich lässt es ich im Dunkeln prima feiern, was Erdling dann auch mit Songs wie „der Mensch verdient die Erde nicht“, „Supernova“ oder „Götterdämmerung“ bewiesen. Vor der Hauptbühne drängten sich nun langsam die Massen zusammen, trotz der extremen Hitze wollte sich die Menge den Auftritt von DIARY OF DREAMS nicht entgehen lassen. Kaum war jedoch der erste Song vorbei, da wurde es auch schon komplett still auf der Bühne, das Mikro funktionierte nicht mehr. Auch der Technik war es wohl viel zu warm geworden oder gab es einen Saboteur im Graben? Die Profis der Amphicrew bekamen das Problem jedoch schnell wieder in den Griff und so konnte der Gig kurze Zeit später mit „Epicon“ weitergehen. Als dann zum Schluss „Traumtänzer“ erklang, hatten die meisten diesen Vorfall sicher schon wieder vergessen. SONO sollten an diesem Tag beweisen, dass es auch in der Halle ausreichendes Licht geben konnte. Leider konnte Keyboarder Martin Weiland aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei sein. Hier eine schnelle Besserung gewünscht, ich weiß aus eigener Erfahrung wie schmerzvoll ein Bandscheibenvorfall sein kann. Sänger Lennart A. Salomon und Florian Sikorski schafften es aber ohne Probleme aber auch zu zweit, die Zuschauer mit Songs wie „Flames Get Higher“ oder „All Those City Lights“ zum Feiern zu bewegen. Trotzdem wird hoffentlich das nächste Mal, Martin wieder mit von der Partie sein. Auf den Platz vor der Hauptbühne passte nun kein Fuß mehr hin. Ein fettes „RESPEKT“ an alle Besucher, die dieses Wochenende trotz der höllenmäßigen Temperaturen zu einer großen Partie und damit zu einem tollen Festival gemacht haben. Als die Sonne etwas an Kraft verloren hatte und Eisbrecher auf der Hauptbühne mit „Verrückt“ eröffneten. Da war sicher all der Schmerz und der Schweiß vergessen und man wollte nur noch feiern. „Eiszeit, „This is Deutsch“, „Volle Kraft voraus“ oder „Miststück“ sorgten für eine Mega Stimmung. Während draußen zu rockigen Gittarenriffs abgefeiert wurde, ging es in der Halle beim Headliner dort etwas düsterer zu. Hier sorgten LONDON AFTER MIDNIGHT für einen gelungenen Konzertabschluss. Wie auch am ersten Tag, gab es natürlich für die ganz Harten, auch am Sonntag wieder eine Aftershowpartie bis in den frühen Morgen hinein. Wer schon einmal einen Vorgeschmack auf die Bands 2023 haben möchte, der sollte unbedingt auf die offizielle Amphi Seite schauen. https://www.amphi-festival.de/ Die Early Tickets für 2023 sind schon alle weg. Bands wie FONT 242, DEINE LAKAIEN; LORD OF THE LOST, COBICHRIST und viele mehr sind schon bestätigt.
Sonntag 24.07.2022
MAIN STAGE
JOHNNY DEATHSHADOW 11:00 – 11:40
RROYCE 12:10 – 12:55
HELDMASCHINE 13:25 – 14:15
AESTHETIC PERFECTION 14:50 – 15:40
SAMSAS TRAUM 16:10 – 17:05
SUICIDE COMMANDO 17:35 – 18:35
DIARY OF DREAMS 19:05 – 20:05
EISBRECHER 20:40 – 21:55
THEATER STAGE
V2A 14:05 – 14:50
AEON SABLE 15:20 – 16:10
WISBORG 16:40 – 17:30
ERDLING 18:00 – 18:50
SONO 19:20 – 20:15
LONDON AFTER MIDNIGHT 20:45 – 21:55
ORBIT STAGE
PERFECTION DOLL 13:45 – 14:30
SCHWARZSCHILD 15:05 – 15:50
STURM CAFé 16:25 – 17:10
DUPONT 17:45 – 18:40
CAT RAPES DOG 19:15 – 20:10
IN STRICT CONFIDENCE 20:45 – 21:55
Fotografie: Tatjana Krupka
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Dort wo es möglich ist, fragen wir in der Regel die einzelnen Personen und wie man den meisten Fotomotiven entnehmen kann, entstehen die Fotos in diesen Fällen auch immer mit Wissen und Einverständnis der jeweiligen Person(en) auf den Motiven.
Nur dort wo ganze Besuchergruppen, Zuschauergruppen eines Events mit der Intention aufgenommen werden, einen allgemeinen Eindruck der Stimmung eines Events wiederzugeben, kann natürlich nicht von jeder einzelnen Person ein OK eingeholt werden. Hierbei stehen dann aber nicht die einzelnen Personen im Vordergrund sondern sind nur zufälliges „Beiwerk“.
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