Allen Forrester Band – 13.03.2026 – blues Rhede

Die Allen Forrester Band hat auch in diesem Jahr wieder den Weg ins beschauliche Rhede, nahe der niederländischen Grenze gefunden. Nach dem Auftritt letztes Jahr war es dem Besitzer des blues Andre Knoch ein Anliegen die amerikanisch deutsche Band wieder in seinem Club zu haben. Die Band zahlt das Vertrauen an dem Abend, in einem knapp zweistündigen Konzert, zurück. Eine Mischung aus Southern Rock bis hin zu Americana sorgen für einen abwechslungsreichen Act über zwei Sets, der die Besucher schnell auf eine gefühlte Reise, in die Weite der Prärien mitnimmt. Neben Songs von der letzten Platte streuen sie geschickt einige Coversongs ein, die sie allerdings in ihrer eigenen Art interpretieren. Dass sie dabei eher auf so genannte Top Hits verzichten ist positiv hervorzuheben. So kommt gar nicht das Gefühl auf, dass diese Songs nur eingeschoben werden um die Stimmung anzuheben. Zudem werden einige Stücke gespielt, welche die Band noch nicht veröffentlicht hat. Das kann auch als Testlauf für das anstehende Studio Album gesehen werden. Nach Meinung der Zuschauer haben diese den Test bestanden. Gefühlvolles Songwriting und eingängige Melodien gespickt mit auf den Punkt gespielten Soli, meist von Ben Forrester, sorgen für beste Stimmung im Blues. Bei „Sweet Marie“ wird das Risiko der Band belohnt die Fans zum mitsingen des Refrains aufzufordern, was diese auch lautstark machen. Sänger und Gitarrist Josh Allen überzeugt mit seinem authentischen und vollen Gesang und hat keine Probleme, gegen den fetten Sound der Band anzusingen. Dazu muss gesagt werden, dass es dem Sound- und Lichtmischer Jan Tervooren gelingt, mit einen transparenten Sound und einer unterstützenden Ausleuchtung der Bühne für einen gelungenen Abend zu sorgen. Als Rausschmeißer bringt die Band mit „Take The Highway“ einen Klassiker der Marshall Tucker Band. Eine lange jammende Phase macht das Stück fast zu einem neuen Song. Krachende Gitarren donnernde Drums und Basstöne mit einer Prise zum Psychedelischen, entführen die Fans dabei in den Hartrock der 70er Jahre. Mit dieser Version des Songs reißt das Quartett gewissermaßen die Bude ab und tricky ist, das danach direkt vom Band „Fearless“ Pink Floyd läuft und so der Abend abgerundet wird. Zum Einstieg in den ersten Song wurden ähnlich wie beim Intro von „Wish You Were Here“ Songfragmente eingespielt, als wenn in einem Radio in Sendern gesucht wird. Was wie bei so vielen Konzerten in kleinen Clubs zu beobachten ist, trifft leider auch auf den Abend mit der Allen Forrester Band im Blues zu. Es hätten noch einige Besucher mehr in den Laden gepasst, wobei die Anwesenden für eine tolle Stimmung gesorgt haben. Wenn diese Clubszene, mit wirklich moderaten Eintrittspreisen weiter bestehen soll, müssen die Musikfans auch den Weg dorthin auf sich nehmen. Nur dort erlebt man die Musiker hautnah und kann ihnen gewissermaßen beim Spielen direkt auf die Finger schauen.

Set-List:
Burning Daylight, Stand Up, White Pickett Fences, Hey Carolina, Forbidden Fruit, Poison Whiskey, Fifty, Misery Like Company, Running For Your Life, Good Situation Gone Bad, Knock Me Down, Little Breathin´ Reason, Soundtrack Of My Summer, Phases Of The Moon, Sweet Marie, No One, To Run With, Skin Deep, Tennessee Mud, Take The Highway

Textbeitrag: Gernot MangoldFotografie: Gernot Mangold

Fotografie: Gernot Mangold

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Chris Strieder ist Baujahr 1970... Seit 1983 totaler Musikfreak und Kenner in den Bereichen Hardrock / Heavy Metal / Bluesrock und Progrock. Gut vernetzt in Musikerkreisen, da er auch selber als Gitarrist unterwegs ist (z.B in der regional sehr bekannten Coverrockband „Sevencent“)... Ist ständig am Puls der Zeit und verfolgt die internationale Rockszene und Strömungen in der Musikwelt in jeder freien Minute....