In dieser Artikel Serie geht es um das Handwerkzeugs beliebter Gitarristen. Welches sind ihre Lieblingsgitarren und wie ist ihr Bezug dazu. Diesmal mit Nik Beer (Formosa).

Wann hast du mit dem Gitarre spielen angefangen und kannst du dich noch an deine erste Gitarre erinnern?
Habe kurz mit 11 mal kurz angefangen bei paar Akkorde zu lernen, aber noch auf ner Linkshänder-Gitarre…da ich eig Linkshänder bin. Und dann ca. 1-2 Jahre später hab ich dann nochmal richtig gestartet und dann voll durchgezogen – da dann aber einfach auf ner „normalen“ Rechtshänder-Gitarre. Meine erste Gitarre war ne Epihpone Les Paul Special

Ist diese Gitarre noch in deinem Besitz?
Ja, wieder. Unsere Sänger,zur Zeit als wir noch ne Schulband waren, hatte die mal eine Zeit und ich hab sie dann irgendwann wieder zurückbekommen…eher aus nostalgischen Gründen. Ist allerdings immer noch meine Backup Gitarre live, falls mal ne Saite reißen sollte.

Was sind deine musikalischen Einflüsse und welche Gitarristen sind deine Favoriten?
Viele Einflüsse habe ich aus dem Blues und Southern Rock, wie zB Skynyrd, Molly Hatchet, ZZ Top und Gitarristen wie Johnny Winter oder Rory Gallagher. Und auf der anderen Seite haben mich dann Bands wie Maiden und Priest natürlich sehr stark beeinflusst. Und der Gitarrist der das halt super geil verbindet ist, bzw war es für meine Geschmack, Zakk Wylde…und ein absoluter Chef ist auch Richie Sambora – maximal unterschätzt.

Wie viele Gitarren besitzt du und welche sind deine Favoriten?
Puh, so ca. 11 bis 12, wenn man Bass und richtige Mistgitarren mitzählt. Meine Favoriten sind meine beiden Les Pauls, die ich auch live immer abwechselnd Spiele.

Was meinst du macht die perfekte Gitarre oder Verstärker aus?

Gitarre sollte geil aussehen, gut Klingen und auch gut spielbar sein. Da ist ne Les Paul halt einfach Killer, schau dir mal Jimmy Page an. Kann man noch cooler aussehen? Klar mag es chilliger Gitarren zum Spielen geben, aber sieht halt einfach urfett aus. Beim Amp find ich die Optik tatsächlich auch wichtig, er sollte schön schmatzig sein und um Himmels willen einfach nicht ausfallen. So nen Marshall JCM800 Fullstack ist halt einfach optisch super stark, das hat mich als Kind schon sehr beeindruckt und wollte ich immer haben.

Was denkst du über die Frage Röhrenamp oder Modeler?
Modeler ist mit sicherheit „besser“, da man den Sound immer reproduzieren kann, es nicht rauscht, und wahrscheinlich nicht so anfällg ist. Allerdings muss das auch super gut eingestellt sein. Man sieht da dann doch echt oft Leute mit irgendwelchen nicht funktierend Files/Presets oder Piffpaffpuff das nicht funktioniert. Für mich persönlich ist ein Röhrenamp Topteil mit (möglichst) vielen Boxen einfach das, warum ich ursprünglich Mucke machen wollte. Ist natürlich manchmal nervig mit dem Rauschen…das liegt aber auch daran dass meiner bisschen älter ist.

Welche Gitarren und Amps benutzt du für Aufnahmen?
Habe alle Alben, bis auf das erste, mit den zwei Les Pauls eingespielt. Beim ersten hatte ich erst eine von denen. Amps war immer etwas unterschiedlich, auch teilweise mit so ProTools oder wie das heißt. Mein JCM800 ist auf Bittersweet zu hören und bei Dangerzone haben wir ein Fender Bassman mit dem OCD Fulltone Overdrive, ein Friedman und ein alten Plexi mit nem Tubescreamer genutzt. Das war schon sehr geil, aber hat auch gedauert mit dem Einstellen.

Wenn du nur eine einzige Gitarre auswählen dürftest, welche würdest du nehmen?
Gibson Les Paul Black Beauty mit hellen Bindings

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein