Mein Name ist Joachim Villwock, und ich lebe seit etwa 15 Jahren hauptberuflich als konzertierender Gitarrist und Sänger. Kurz vor meinem sechsten Lebensjahrzehnt stehend, arbeite ich schon lange mit der Musik und spiele Gitarre seit meinem 11. Lebensjahr. Durch meinen Vater wurde ich schon als Zwerg inspiriert, indem er mir Geschichten von Elvis und Graceland erzählt hat. King of Rock’n’Roll und so… Schon da hat der Sound der Gitarre was mit mir gemacht. Und später kam ich auf diese besondere Art des Gitarrenspiels zurück.

Zunächst war allerdings Ritchie Blackmore der Grund für mich zur Gitarre zu greifen. Mein 10 Jahre älterer Cousin spottete, dass ich endlich mal aufhören solle diesen amerikanischen Peter Alexander zu hören und mich den richtig geilen Sachen zuwenden solle. Die ersten Platten, die er mir empfahl waren „Burn“, „Made in Japan“, „Paranoid“ und „Aqualung“. „Made in Japan“ war der Favorit und klar war, welches Instrument es werden sollte: die Fender Strat.

Als Linkshänder war die Auswahl allerdings relativ begrenzt und da ich nicht über die langen Pfoten eines Jimi Hendrix verfüge – damals schon gar nicht – war ausgeschlossen rechts auf links zu drehen. So gab es erst mal NoName-Klampfen. Auch waren meine ersten Erfahrungen als Jugendlicher in den angesagten Gitarrenläden rund um Frankfurt allesamt scheiße! Lauter obercoole Fuzzis, die mir damaligem Nullraff ihre Ladenhüter als Superdeal andrehten. Ohnehin kein großer Technik- und Gearfreak, war damit meine Motivation mich in ausufernder Freude dem Thema zu widmen zu Eis gefroren. Ich war allerdings großer Enthusiast und fleißig. Mit Blackmore als Vorbild war Akkuratesse und Tightness oberstes Gebot. Egal, ob ich nun eine Wunderwaffe in Händen hielt oder eine Gurke. Ehrlich gesagt war schnell meine Erfahrung, dass es keinen Unterschied macht, ob im jugendlich vergleichenden Ansporn ein Kumpel eine Edelklampfe umhatte oder nicht. Entscheidender war, ob jemand begriffen hat, was Musik und den Unterschied ausmacht.

Aber klar, im Laufe der Zeit habe ich natürlich auch gutes Werkzeug kennen und schätzen gelernt. Und manchmal war ich auch überrascht, wie hoch manche Sachen gehandelt werden und wie wenig Exzellenz in ihnen steckt. Das gehört wohl zu den Erfahrungen eines jeden Rockmusikers. Stilistisch hat es mich jedenfalls in einige Richtungen verschlagen. Wichtig war mir hier immer, dass es Musik ist, die mich kickt und ich mit ALLEN Leuten etwas anfangen kann, mit denen ich sie mache.

Von AC/DC und Sabbath inspiriert, war mein erstes Original eine weiße SG, die ich auch heute noch besitze und mit deren Ton ich manche Jazzkollegen mit ihren edlen Semi-Acoustics in Arnheim verblüfft habe. Oder sind es doch die Finger? Als großer Led Zep und ZZ Top – Fan musste es natürlich auch eine Les Paul sein, die ich lange gespielt habe. Im Laufe meines musikalischen Wirkens schloss sich dann auch wieder der Kreis zum Rock’n’Roll und ich war völlig geflasht, als ich das Brian Setzer Orchestra zu hören bekam.

Lange habe ich in einer Vollgas Rock’n’Roll-Combo gespielt und mir dafür eine Gretsch 6120 und eine DuoJet zugelegt. Hervorragende Gitarren, die ich mittlerweile auch einsetze, wenn es richtig rocken soll. Die Filtertrons machen einen sensationellen Ton.

Einem weiteren großen Vorbild huldigend kam dann endlich die erste Strat ins Haus: Rory Gallagher. In einem Trio haben wir seine Songs auf die Bühne gebracht. Und die Fans waren erfreulicherweise sehr begeistert. Die LeuZ, die was von Gitarren und Amps verstanden waren immer verblüfft über die Authentizität meines Sounds. Mein Amp war ein Laney VC-30 und die Strat eine Lefthand Made in Korea 😉…

Facebook

Zuhause – und natürlich auch immer wieder im Bandkontext – spiele und übe ich fast ausschließlich akustisch.

Im Moment toure ich mit einer Rock’n’Roll-Combo, in der ich aktuell eine Custom-Shop Tele und einen Fender Twin-Amp spiele.

Außerdem bin ich Gitarrist in einer Purple-Tribute-Band. Hier habe ich mir eine Strat von einem hervorragenden Gitarrenbauer – Markus Quenzel – nach meinen Wünschen bauen lassen. Für den besonderen Blackmore Strat-Ton. Esche-Korpus, Kloppmann-PUs, Vintage Tremolo.

In meiner eigenen Band FluXmeister nutze ich sämtliche Gitarren. Hauptgitarre ist die DuoJet. Aber auch die 6120, sowie Strat und Tele kommen zum Einsatz. Ich arbeite mit Thorsten Trojan zusammen, den ich für unglaublich halte, was sein know-how betrifft. Er hat mir einen hand-wired Hendrix Marshall modifiziert und kümmert sich seit Jahren um meinen Twin und allen anderen Kram. Mit Equipment beschäftige ich mich zurzeit nur, wenn es nicht funktioniert. Ansonsten bin ich zufrieden und beschäftige mich mit meinen Fingern und noch mehr: mit meiner Birne 😉…

FluXmeister www.fluxmeister.de – Deutschrock/ Eigenkompositionen
Purple Rising www.purple-rising.de – Deep Purple Tribute
Dirty Boogie Orchestra www.dirtyboogie.org – BigBand
Krüger Rockt! www.harald-krueger.de – Show-Act Rock’n’Roll
Back to teen Spirit www.back-to-teen-spirit.jimdofree.com – Grunge Tribute
The Hound Dogs www.hound-dogs.de – Rockabilly
Solo www.youtube.com/channel/UCMk637it1hod-qnz6VgWcBg

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here